Diabetes Typ 2 a

Typ-2-Diabetes a

Aufklärung über Ursachen, Risiken, Folgen und Behandlungen. Das Alter der Erstdiagnose verschiebt sich jedoch immer mehr in Richtung jüngere Altersgruppen. Typ-2-Diabetes ist eine erbliche und chronische Stoffwechselerkrankung. Die Insulinresistenz des Organismus ist durch verschiedene Faktoren bedingt. Es besteht ein "relativer Insulinmangel".

Diät

Bei Typ-2-Diabetes fördert eine ausgewogene Kost nicht nur die Gewichtsabnahme, sondern auch die Vermeidung von Zuckergipfeln nach dem Verzehr und die Verbesserung der Insulineffekt. Diabetiker dürfen die gleichen Lebensmittel zu sich nehmen wie die Gesunden. Nahrungsfasern sind besonders bei Typ-2-Diabetes wichtig. Typ-2-Diabetikern wird ein Verzehr von etwa 40 g Ballaststoffen pro Tag angeraten.

Nahrungsfasern sind in Vollkornerzeugnissen, Hülsenfrüchte und vielen Obst- und Gemüsearten enthalten. Hypoglykämie ist eine häufig auftretende akut auftretende Komplikation bei Diabetes. Besonders Risikopatienten, die Insulin injizieren oder Sulfonylharnstoffnehmen. Eine Hypoglykämie kann entstehen, wenn der Patient zu viel Insulin injiziert hat. Fällt der Blutzuckerwert im Körper zu niedrig, können Symptome wie Schweißausbrüche, Herzschlag oder Fahlheit um den Hals herum ab ca. 70 mg/dl (3,9 mmol/l) auftauchen.

Der Schwellenwert für das Entstehen von Hypoglykämie-Symptomen ist von Patienten zu Patienten unterschiedlich. Bei vielen Menschen mit Diabetes wird der Blutzuckerwert regelmässig selbst gemessen. Wenn Sie Insulin spritzen, müssen Sie mehrere Male am Tag eine Messung durchführen, um Ihren Bedarf an Insulin zu eruieren. Selbst wenn Sie von Hypoglykämie bedroht sind, sollten Sie Ihren Zuckerspiegel feststellen, wenn es entsprechende Vorzeichen gibt. Ängste vor Folgeerkrankungen, der Zwang, auf die Nahrung zu achten und sich genügend zu betätigen - Diabetes kann eine psychologische Last sein.

Der Patient muss ein gesundes Gleichgewicht zwischen der Ernsthaftigkeit der Erkrankung und einer notwendigen Dosis Ruhe im alltäglichen Diabetesmanagement vorfinden. Jeder, der sich im Alltagsleben durch die Belastung durch Diabetes zerquetscht sieht, kann möglicherweise von einer Bewältigungsschulung profitieren. Besonders bei Menschen kann Diabetes ihr Liebeleben eintrüben. Erhöhter Blutzuckerspiegel kann die Gefäße und die Nerven im Glied beschädigen und zu Potenzproblemen führen.

Diabetikerinnen hingegen beklagen sich oft über vaginale Trockenheit, Orgasmen und Entzündungen im Genital- und Harnwegsbereich. Eine schöne Doppelwirkung: Therapiemaßnahmen, die den Blutzuckerspiegel bei Typ-2-Diabetes erhöhen, haben auch einen positiven Effekt auf das Sexleben. Das Autofahren ist für die meisten Menschen mit Typ-2-Diabetes keine separate Aufforderung.

Besonders Risikopatienten, die Insulin injizieren oder Sulfonylharnstoff nehmen, sind von einer solchen Hypophyse betroffen.

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