Diabetes Typ 1 Heilen Ernährung

Zuckerkrankheit Typ 1 Heilernährung

Das Team von DeFronzo, das ein Heilmittel für Typ-1-Diabetes gefunden hat. Wie immer ist die richtige Menge an Nahrung wichtig. Ist Diabetes mellitus heilbar? Bei mir wurde im Alter von 19 Jahren Diabetes mellitus Typ I diagnostiziert.

Erfahrung mit Typ I Diabetes

Mit 41 Jahren wurde bei mir im Feber 2005 Diabetes Typ I festgestellt und während eines 2-wöchigen Krankenhausaufenthaltes war ich mehr als schlecht auf die Insulin-Therapie vorbereitet. Bei Diabetikern: Am Anfang habe ich Lantus (14 Einheiten) einmal am Tag als Basal und dreimal am Tag als Nahrungsbolus (1:3, 1:2, 1:3) injiziert, je nach BE's Apidra 100.

In der Klinik (es war eine spezielle Klinik für Diabetes) wurde mir folgende Erklärung gegeben: KH: Unglücklicherweise haben Sie Typ I Diabetes, von nun an müssen Sie ein ganzes Jahr lang Insulin einnehmen. Hat das etwas mit meiner Ernährung in den vergangenen Jahren zu tun?

Antwortet: Nein, Typ I hat nichts mit Ernährung zu tun. Ihre Pankreaszellen sind von Ihrem eigenen Organismus praktisch vernichtet worden und das ist bedauerlicherweise nicht wieder gutzumachen. Schon nach 2 Monaten nahm mein Bedarf an Insulin immer mehr ab. Ihr Pankreas regeneriert und regeneriert das Insulin selbst. Es stoppt wieder und danach muss man sich für immer auf die Insulin-Therapie umstellen.

Für einige nach einigen Jahren, für andere braucht es mehrere Jahre.... Zweitens aß ich in den 90er Jahren Fit-For-Life und weiss aus dieser Praxis, was mit einer Umstellung der Ernährung erreicht werden kann. Ich habe nach einem ganzen Jahr (!) einen Buchtip (Our Food - Our Fate von Dr. Bruker) von einem befreundeten Menschen erhalten und von dort aus meine Ernährung grundlegend geändert:

Sugar and white flour products were immediately removed, from that point on my diet consists of about 80 % raw food. Ich war nach 4 Schwangerschaftswochen völlig weg von fremdem Insulin. Mit der Nahrung musste ich vorsichtig sein (sie durfte nur wenige Kohlehydrate enthalten), aber meine Messwerte waren immer zwischen 70 und 90 - Gesundheit.

Dann probierte ich eine sogenannte "Low-Carb"-Diät aus und ass etwa 1 Monate lang nach der LOGI-Methode, die meinen Zuckerspiegel auch nach dem Verzehr niedrig hielt (unter 120), aber die massiven Einnahme von Tierproteinen hat mich mit der Zeit abgeschreckt und ich habe mich geistig nicht wohl gefühlt - vielleicht haben die Sichten auf tierische Produkte aus der Fit-For-Life Theorie noch funktioniert.

Damals begegnete ich Dr. Schröder, der mir versprach, dass Diabetes (auch Typ I) durch eine mehrwöchige, intensive Ernährung (100% Rohkost) geheilt oder sehr mildert werden kann. Überraschenderweise hat mir Mr. Schnitzer eine persönliche Nachricht geschrieben, um mir zu versichern, dass ich mit dem LOGI-Futter auf dem falschen Weg war und dass ich jedes Tierschutzeiweiß aus meiner Ernährung auslassen musste.

So aß ich 4 wochenlang 100% rohes Futter und war damit so zufrieden, dass ich mich entschloss, dieses Intensivfutter auf unbegrenzte Zeit zu erweitern, d.h. ein rohes Lebensmittel im Allgemeinen zu werden. Ich misst nur zufällig meinen Zucker und wenn ich das mache, ist es wie üblich: Die Fastenwerte zwischen den einzelnen Speisen liegen bei 70-90, nach dem Verzehr liegen sie bei 140 mindestens bei den Proben. In den vergangenen 3 Schwangerschaftswochen ist der Fastenwert noch weiter auf 75 gefallen (vorher war dies immer mein größter Fasten-FC-Wert im Laufe des Tages bei 90-110) - also kommt er mit.

Wenn ich bei 100% roher Nahrung verharre, hoffe ich, dass sich meine Pankreas im Laufe der Zeit erholen wird. Meiner Meinung nach war es während meines Krankheitsverlaufs vorteilhaft, dass ich nur für eine sehr geringe Zeit Fremdinsulin injizierte (so dass sich der Organismus gar nicht erst an die externe Versorgung gewöhnt hat) und dass ich sehr zügig immer mehr rohe Nahrung in mein tägliches Dasein einarbeitete.

Interessant ist, dass mit meiner Begeisterung für die Rohkost-Ernährung der Diabetes in den Hintergrund drängt. Es war so etwas wie ein Trigger, aber es ist nicht mehr der Anlass für den Verzehr von Rohkost. Mir geht es mehr wie zu Anfang der Fit-For-Life Periode - ich möchte wissen, wie sich mein Organismus weiter entwickelt und dies mit viel Begeisterung beobachten.

Als Kinderekzem, als größere Kinderbronchitis, als Teenagerasthma, als Erwachsenendiabetes - denn jede Erkrankung wurde nie für sich selbst geheilt, sondern immer nur verdrängt, worauf die Gifte nach dem nächsten schwächeren Glied Ausschau halten - ein sehr interessantes Thema, das ich vorstelle. Daß Kortison die Ursache für Autoimmunkrankheiten (z.B. Typ 1 Diabetes) sein kann, wird immer häufiger besprochen - in einem Diabetes-Forum haben sich mehrere befallene Diabetes-Patienten, die diesen Bezug auch selbst herstellten, aber noch nie auf die Idee kamen, mit mir darüber in Verbindung gesetzt.

Also bemühe ich mich, meine Darmbakterien in Ordnung zu bekommen, mein restliches Amalgam zu beseitigen, meine Magen-Darm-Trakt zu kräftigen und eine ausgeglichene und gut tolerierte Mixtur beim Verzehr zu gewährleisten. Übrigens gibt es einen spannenden Artikel von einem Knaben aus den USA, den seine Mama beim Auftreten seines Diabetes Typ 1 (er erhielt ihn im Alter von 10 Jahren) zu rohem Futter gezwungen hat.

Er hat einen ähnlichen Kurs wie ich und sagt, dass er nach 4 Jahren roher Nahrung seinen Diabetes heilen kann - das heisst, er kann prinzipiell alles was er will fressen, ohne seine FC-Werte außer Kontrolle zu bringen (was er nicht tut - er ist jetzt 20 und ist wahrscheinlich ein Rohkostmissionar durch die USA).

Hoffentlich werden andere Zuckerkranke diesen Report durchlesen und vielleicht auf die Überlegung kommen, nicht auf die Mediziner zu horchen und die besten Insulintherapien zu suchen, sondern die besten Rohkosttherapien. Mit meiner Familie und meinen Freunden, die nach dem anfänglichen Horror meine Entwicklungen nun mit Begeisterung mitverfolgen - ein in der Klinik tätiger Doktor ist auch da, für ihn bin ich ein lebendiges Experimentierfeld geworden, das er mit großem Interesse mitverfolgt.

Dass ein Pankreas, das sich schlagartig regeneriert und dann vermeintlich ohne besonderen Anlass ganz aufgibt, kann ich gar nicht nachvollziehen. Der war schon 6 Jahre jung und ich wusste nicht, dass er in diesem Lexikon war. Selbst Rohkost konnte dies nicht vermeiden.

Jetzt ernähre ich mich mehr oder weniger "normal" und injiziere Insulin, was mich nicht mehr beunruhigt. Meine Leidenschaft gilt dem Tanzen, dem Leib und der Geistigkeit. Nahrung braucht weniger Raum, aber ich ernähre mich bewußt und höre die Stimmen meines Leibes. Ich bin mir bewußt, daß ich den Insulinverbrauch mit roher Nahrung reduzieren könnte.

Aber da ich mich mit meiner derzeitigen Ernährung besser auskenne, ist mir das im Moment egal. Für das Abendessen ist es zwischen 2 und 6 Einheitsbolus. Resümee meiner knapp 2 Jahre reiner roher Essenszeit ist: Es ist für mich verhältnismäßig einfach, rohe Nahrung zu ertragen. Wahrscheinlich würde ich im Falle einer ernsten Krankheits-Krise wieder darauf zugreifen, da ich es für eine gute Diät zur Heilung erachte.

Langfristig ist es jedoch nicht einfach, rohe Lebensmittel flächendeckend zu verzehren; dafür ist viel Know-how, Zeit und Kosten erforderlich. Der Verzehr von 100% rohen Lebensmitteln von höchster Qualität ist in einer Stadt in Deutschland wirtschaftlich und organisatorisch ein großer Aufwandsfaktor. Nur mit minderwertigen Früchten und Blattsalaten aus dem Supermarkt kann man sich nicht mit rohen Lebensmitteln absichern.

Vielleicht wird es ja gesünder, weil es in den ersten paar Tagen, teilweise Monaten, als Entgiftung des Körpers, d.h. als Heilernährmittel, verwendet wird. Langfristig werden jedoch mehr als günstige Obstsalate und Früchte gebraucht, um den Organismus bestmöglich zu versorgen. Die Fanatisierung und das Fressen mit dem "Kopf", d.h. ohne zu fühlen, was der Organismus wirklich will und will, kann zu nichts nützen.

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