Diabetes Typ 1 Heilbar 2014

Zuckerkrankheit Typ 1 heilbar 2014

Bei einem 19-jährigen Jungen mit Diabetes Typ eins. Die Behandlung? Doch etwa 2 Jahre bevor bei mir Typ-1-Diabetes diagnostiziert wurde, begann ich die folgenden Symptome zu verspüren: Sehr oft uriniert er.

Dresdener Ärzte setzen eigene Inseln in die Haut von Unfallopfern ein.

Typ-1-Diabetes ist in den meisten FÃ?llen eine autoimmune Erkrankung und tritt vor allem in der Kindheit und im Kindesalter auf. Doch auch Schädigungen der Pankreas können zu Diabetes aufkommen. Im Jahr 2013 ist es den Dresdner Ärzten erstmalig gelungen, die Insulin produzierenden Stammzellen der schwer geschädigten Pankreas eines Unfallopfers zu erhalten und in die Haut zu implantieren.

Auf der Kongress-Pressekonferenz am Dienstag, den 28. Juni 2014 in Berlin erklärt der Dresdner Prof. Dr. med. Stefan R. Bornstein die Therapien. Am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden werden zurzeit weitere Therapieansätze für die Versorgung und Kur von Diabetes untersucht. Beim Typ-1-Diabetes attackiert das Abwehrsystem in der Regelfall die hauseigene insulinproduzierende Produktion in der Pankreas und vernichtet die Insulin produzierenden Betazellen.

Eine schwerwiegende Schädigung kann auch einen Organverlust verursachen: "Bei einem Berufsunfall wurde die Pankreas eines 43-jährigen Menschen so stark verletzt, dass wir sie herausnehmen mussten", sagt Prof. Dr. med. Stefan R. Bornstein, Leiter der Ärztlichen Klinik und Poliklinik III des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus an der TU Dresden. Eine gelungene körpereigene Insulintransplantation ermöglicht es den Insulin produzierenden Körperzellen des Patienten, weiterhin in seiner Haut zu operieren.

Für diese autologe Spende haben wir die Blutzellen aus der geschädigten Bauchspeicheldrüse entfernt, präpariert und in die Haut des Betroffenen injiziert", erläutert Prof. Bornstein. Dabei werden die implantierten Körperzellen vom System nicht attackiert. In Dresden wird die Allogentransplantation von Insulin produzierenden Zellkulturen bei einigen Menschen mit Typ-1-Diabetes eingesetzt.

Geber und Empfaenger sind unterschiedliche Menschen: "Diese Umpflanzung kann zu einer deutlichen Steigerung der Lebensqualitaet von Menschen mit Typ-1-Diabetes fuehren, die trotz Medikamenten an schweren Blutzucker-Schwankungen leiden", sagt die Professoren. In Dresden wird zurzeit auch ein neuentwickeltes synthetisches Pankreas-System erforscht: "Dieser so genannte "Bioreaktor" ist in Gestalt einer kleinen Dosis mit Insulin produzierenden Zellkulturen gefüllt und soll künftig die insulinproduzierende Produktion im Organismus von Typ-1-Diabetikern übernehmen", erklärt Prof. Bornstein.

Im Jahr 2013 wurde der Bioreaktor erstmals in der Welt bei einer Person mit Typ-1-Diabetes verwendet. Bornstein betont: "Es sind jedoch weitere Untersuchungen erforderlich, bevor das Gerät an einer grösseren Anzahl von Patientinnen und Probanden angewendet werden kann. "Prof. Dr. med. Stefan R. Bornstein vom Uniklinikum Carl Gustav Carus der TU Dresden berichtet auf der Kongresspressekonferenz am 28. Juni 2014 in Berlin über den neuesten Forschungsstand der verschiedenen Forschungs- und Therapieansätze.

Sämtliche Infos zum Diabetes-Kongress 2014 sind im Netz unter www.diabeteskongress.de. zu sehen. In der Medienbibliothek befinden sich dort kurze Filme mit Gesprächen und Artikeln zum Diabetes Congress 2014. Termininformationen für Journalisten: Fachleute und Patientinnen im Dialog" "Von der Diabetesfrüherkennung zur Therapie" (in Deutsch)

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