Diabetes Typ 1 Anzeichen

Typ-1-Diabetes-Zeichen

Manifestationen Zusätzlich zu den Begleitsymptomen durch zu hohe Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie) können bereits zu Krankheitsbeginn sehr schwere Folgeerkrankungen (z.B. diabetischer Ketazidose oder diabetischem Koma) entstehen, die im schlimmsten Fall zum Tode führen können. Aufgrund der höheren Blutzucker-Konzentration im Vollblut können folgende Erkrankungen auftreten: Permanent erhöhter Blutzuckerspiegel wirkt sich nachteilig auf die Gefäße und das Herz-Kreislauf-System aus.

Es kommt zu einer Blutazidose (Azidose), die zu einem diabetischen Wachkoma führen kann. Dies wird bei Typ -1-Diabetikern auch als Ketoacidose bezeichnet. Zuckerkranke Ketoazidosen können lebensbedrohend sein, deshalb müssen die Betroffenen so bald wie möglich ins Spital eingeliefert und auf der Intensivstation versorgt werden. Typ -1-Diabetiker können an Hypoglykämie leiden, wenn zu viel Insulin einwirkt.

Sinkt diese unter 50 mg%, sprechen die Ärzte von Hypoglykämie. Die Hypoglykämie kann umso früher eintreten, je geringer der Blutzuckerspiegel eines Diabetikers ist. sind Anzeichen einer kleinen Hypoglykämie: Infolge des sinkenden Blutzuckerspiegels bekommt das Hirn auf einmal nicht mehr genügend Strom. Eine Schädigung des Nervenapparates tritt daher schon nach verhältnismäßig geringer Zeit auf.

Starke Hypoglykämie führt zu Bewusstseinsverlust, Wachkoma und sogar zum Absterben. Im Falle einer starken Hypoglykämie können Konzentrations- und Bewußtseinsstörungen sogar zur Bewußtlosigkeit beitragen. Auch die Einspritzung von Glucagon in das subkutane Fettgewebe durch Verwandte verursacht einen raschen Anstieg des Blutzuckers und ein Ende der Hypoglykämie. Vorraussetzung ist jedoch, dass der Blutzuckerspiegel bereits vor der Trächtigkeit gut angepasst ist und während der ganzen Dauer der Trächtigkeit weitgehend im normalen Bereich liegt.

Während der Trächtigkeit verändert sich der Stoffwechsel des Diabetikers. Während der Trächtigkeit nimmt Ihr Bedarf an Insulin weiter zu. Wenn ein signifikanter Anstieg des Blutzuckerspiegels oder gar ein Diabetikerkoma zu befürchten ist, muss die Patientin unverzüglich ins Spital eingeliefert werden. Das diabetische Wachkoma ist für das Kind im Mutterleib in der Regel das Ende. Während der Trächtigkeit müssen Frauen sehr genau von einem Doktor überwacht werden.

Die ersten Anzeichen von Typ-1-Diabetes kommen nahezu immer unerwartet.

Typ 1 Diabetes entsteht innerhalb weniger Wochen, in der Regel im Säuglingsalter. Typ -1-Diabetes tritt in der Regel in jungem Lebensalter mit plötzlichen Symptomen wie häufigem Urinieren, unerwünschtem Abnehmen, Schwachwerden, Leistungsabfall, Ermüdung oder Benommenheit auf. Vernachlässigen die Angehörigen die Anzeichen, erreicht aufgrund des zunehmenden Insulinmangels nicht mehr genügend Glukose die Zellmembran.

"Weil dieser Befund bei einem Kind innerhalb weniger Stunden eintreten kann, muss jeder Verdacht auf Diabetes sofort in einem Kinderspital behandelt werden", warnt er. Mehr als 60 Prozent der jungen Diabetes-Patienten werden inzwischen von einem Diabetologen und einem Diabetes-Berater unterstützt. "Das Betreuungsangebot hat sich deutlich verbessert", sagt Dr. med. Raile, Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Kinderdiabetologie der DDG.

Besonders für die Kleinen ist eine besondere Pflege notwendig. Die Reaktion junger Patientinnen und Patienten auf Insulin verändert sich auch in unterschiedlichen Lebensphasen vom Kind bis zum Kind und Heranwachsenden durch Wachstumsfaktoren, hormonelle Faktoren und Infektiosität. Bis 2020 soll die Anzahl der unter 15-jährigen mit Typ-1-Diabetes um 70 Prozentpunkte zulegen.

Zudem nimmt der Typ-2-Diabetes deutlich zu: Schätzungen zufolge leiden in Deutschland 5.000 Menschen an einer Erkrankung. Nähere Infos zur Aktion sind auf der Diabetes STOP Webseite zu sehen. Terminnotiz: Expertengespräch zum Themenkomplex "Therapie bei Typ-1-Diabetes bei Patienten mit Typ-1-Diabetes" mit PD Dr. med. Klemens Raile:

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