Diabetes Schwitzen

Zuckerkrankheit Schwitzen

Bei einer speziellen Neuropathie schwitzen Diabetiker während der Mahlzeiten manchmal stark auf Gesicht und Hals (gustatorisches Schwitzen). Ermüdung, starkes Schwitzen * Blasse Gesichtsfarbe * Herzklopfen, Zittern, Verlangen * Kalte Hände, Angst * BZ zu niedrig " Spätfolgen: Die Zivilisationskrankheit Diabetes breitet sich immer mehr aus. Der Diabetes bei Kindern ist ein wachsendes Problem.

nächtliches Schwitzen: Hormonale Fluktuationen und Stoffwechselstörungen als Ursachen

Gewisse Beeinträchtigungen in diesen Gebieten beeinflussen die Schweißbildung und stimulieren sie in Ruhestellung, oft in der Nacht. Unter den am häufigsten erwähnten Krankheiten im Rahmen von Schweißausbrüchen sind Hyperthyreose und Diabetes mellitus. Beim Diabetes können nächtliches Schwitzen ein Warnsignal für eine Hypoglykämie in der Nacht sein. Die natürlichen hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren führen manchmal zu nächtlichen Schweißausbrüchen bei der Frau, wie bei den Herren.

Besonders wichtig ist die Schilddrüsenfunktion. Häufigste Ursache für eine solche übermäßige Produktion sind Autoimmunkrankheiten wie die Basedow-Krankheit oder eigenständig wirkende Schilddrüsenteile (Schilddrüsenautonomie). Dies kann mit vermehrtem Schwitzen, nächtlichem Schwitzen, ungeachtet der Jahreszeiten, Hitzeabneigung, Haarausfall, schneller Pulsfrequenz und Herzrhythmus-Störungen einhergehen. Die Basedow-Krankheit manifestiert sich oft auch in Augenveränderungen wie vorstehenden Augäpfeln.

Diagnose: Die Symptome und die Anamnese zeigen dem behandelnden Arzt in der Regel die richtige Orientierung. Danach erfolgt eine ärztliche Kontrolle, bei der der Doktor die Schilddrüsenkörper tastet und die grundlegenden Funktionen des Körpers wie z. B. die Blutdruckmessung, die Herz- und Lungenaktivität und die Reflexe der Muskeln abklopft. Eine Blutuntersuchung, mit der das Schilddrüsenkontrollhormon TSH ermittelt wird, liefert erste Informationen über die funktionelle Lage der Drüse.

Durch weitere Bluttests zur Hormon- und Immunschwäche der Schilddrüsenfunktion kann die Erkrankung präziser bestimmt werden. Durch eine Ultraschall-Untersuchung kann der behandelnde Arzt die Schilddrüsen und deren Umfeld aufspüren. Oft wird die Schilddrüsenszintigraphie durchgeführt, um die Ursachen einer funktionellen Erkrankung und/oder die Tätigkeit von Nervenknoten zu ergründen.

Behandlung: Überfunktionelle Schilddrüsenerkrankungen können zum Teil oder vorübergehend gut mit Arzneimitteln behandelt werden: so genannte thyreostatische Arzneimittel helfen bei der Normierung der Hormonbildung. Bei bestimmten Hyperaktivitätsformen ist jedoch letztlich eine Radiojodbehandlung oder eine chirurgische Behandlung erforderlich, bei der die Drüse ganz oder teilweise abgetragen wird. Mehr über das klinische Bild erfahren Sie im Leitfaden "Hyperthyreose".

Dies kann auch zu Wärmewallungen und Schwitzen insbesondere in der Nacht kommen. Auch bei Männern kommt es manchmal zu nächtlichem Schwitzen, wenn einige von ihnen altersabhängige hormonelle Schwankungen erfahren und z.B. der Testtosteronspiegel abfällt. Beim Diabetes mellitus, im Volksmund Diabetes bezeichnet, kann es im Verlauf einer eventuellen Nachtunterzuckerung zu nächtlichem Schwitzen kommen.

Nasse Pyjamas und nasse Bettwäsche am Morgen und das Empfinden von Müdigkeit und Irritation sind ernste Warnsignale, denen Klärungs- und Vorbeugungsmaßnahmen folgen sollten. Bereits nach wenigen Unterzuckerungen lässt die Reaktion des Körpers auf Hypoglykämie aus noch nicht geklärten Ursachen nach. Warnsignale wie Schwitzen oder Muskeltremor sind nicht mehr vorhanden.

Langjähriger Diabetes kann Nervenschäden verursachen, einschließlich der vegetativen Nervenerkrankung. Zum einen können unregelmäßige Schweißausbrüche während der Mahlzeiten und in der Dunkelheit auftreten. Auf der anderen Seite darf das willkommene Schwitzen nicht auftreten, nicht selten als Warnsignal für eine Hypoglykämie. So können bei Diabetes die natürlichen Prozesse wie das Schwitzen unterschiedlich stark beeinträchtigt werden.

Das nächtliche Schwitzen zum Beispiel hat oft unterschiedliche Gründe für diese Krankheit. Die Verdachtsmomente der Hypoglykämie während des Tages oder der Nacht sind immer eine Gelegenheit, die Blutzuckerkontrolle, den Lebensstil und die Therapie bei einem Diabetes genau zu untersuchen. Bei Hypoglykämie wie Tag- oder Nacht-Schweiß, Muskeltremor, Schwindelgefühl und der Einnahme von Glukose oder einer trinkfertigen Lösung ist es notwendig, unverzüglich zu handeln.

Wenn sich ein Diabetes-Betroffener immer weniger der Hypoglykämie bewusst ist, können gewisse Trainingsmaßnahmen eine Möglichkeit sein. Zum Nachweis einer nächtlichen Hypoglykämie ist es auch erforderlich, den Zuckerspiegel nicht nur am Morgen, sondern auch in der Nacht, etwa zwischen zwei und drei Uhr, zu bestimmen, so dass der Blutzuckerspiegel gut sichtbar ist. Es ist zwingend erforderlich, dass Sie dies im Detail mit Ihrem Hausarzt besprechen.

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