Diabetes Pumpe bei Kindern

Zuckerkrankheit bei Kindern

Auf diese Weise funktioniert eine Insulinpumpe und unterstützt eine gute Blutzuckerkontrolle bei Ihrem Kind. Zuckerkrankheit bei Kindern: Die Finnja (3) wohnt mit einer lnsulinpumpe. Diabetes des Typs 1 ist eine Autoimmunerkrankung, die sich in der Regel im Säuglingsalter entwickelt. Rund dreißigtausend betroffene Jugendliche sind in Deutschland. Modernste Medizinaltechnik wie z.

B. die Insulinpumpe erleichtert das Leiden - auch für Finnja und ihre Mütter. Mit fast eineinhalb Jahren änderte sich ihr Alter und das ihrer Familie plötzlich: Das Mädel aus Celle bei Nürnberg war Diabetikerin vom Blutdruck.

"Finnya war immer durstig, wir konnten mit den Veränderungen nicht mithalten und sie hatte mehrere Infektionen hintereinander", erzählt Finnyas Mutter Inna. "Als Finnja nur eine ganze Woche lang etwas zu sich nehmen wollte, erschöpft war und gegen morgen einen Schnappatem entwickelt hatte, gingen wir gleich zum Kinderarzt", sagt Inna.

"Der Blutzucker von Finnland liegt bei über 500 mg/dl. Erhöhte Durstigkeit, hoher Urinaustritt und Gewichtsverlust sind die typischen Warnzeichen für unentdeckte Diabetes. Bei Typ -1-Diabetes vernichtet das Körperimmunsystem die insulinproduzierenden Bauchspeicheldrüsenzellen, so dass wenig oder gar kein weiteres lnsulin mehr produziert wird. Der Zucker-Stoffwechsel von Frau F innja war bereits so verwirrt, dass sie eine starke Azidose des Organismus (Ketoazidose) hatte.

Im unbehandelten Zustand kann sich ein diabetischer Schlaganfall (auch Hyperglykämie) ausbilden. So haben die Mediziner auf der Station zwei Tage lang um Finnja gekämpft. Nach der Stabilisierung der Kleinen wurde sie nach Hannover in die Kinderklinik an der Kultstätte, die das grösste Diabeteszentrum für Kleinkinder und junge Menschen in Deutschland unterhält, versetzt.

Finnja verbrachte dort zwei Wochen, damit sie sich auf das Insulin einstellen und ihre Mütter in ihrer neuen Lebenslage begleiten konnte. "Nicht nur die Ernährungswissenschaftler und andere Mediziner, sondern auch der Psychologe und Ernährungswissenschaftler haben uns betreut", sagt Sebastian, der Familienvater von Finnland. "In der Kinderklinik wurde Finnja eine lnsulinpumpe verschrieben. "Grundsätzlich werden alle unter Sechsjährigen mit einer Injektionspumpe behandelt", sagt Prof. Thomas Danne, Chefarzt der Kinderklinik am Kult und früherer Vorsitzender der DDG.

Die Pumptherapie ist besonders gut für Kleinkinder geeignet: Sie ermöglicht eine höhere Beweglichkeit als die Injektionsspritzentherapie. Mit der Pumpe können sehr kleine Dosen Insulin in etwa fünf minütigen Intervallen abgegeben werden; 24 Stufen sind einstellbar. "Die verschiedenen Kinderaktivitäten wirken sich auf ihren eigenen Körperzucker aus", betont er. "Die laufen herum und konsumieren viel zu viel Insulin.

Verabreichen Sie dem Kleinkind etwas Dextrose oder etwas anderes zum Verzehr oder umprogrammieren Sie die Pumpe so, dass sie in den darauffolgenden paar Std. nur die halbe Menge des Insulins freisetzt, damit der Zucker nicht zu sehr abfällt. "Während der Mahlzeit braucht der Organismus zusätzlich Insulin, das von der Pumpe auf Tastendruck abgegeben wird und dann über einen Catheter in das subkutane Fettgewebe - in der Regel am Unterleib - eintritt.

"Finnja trug ihre Insulin-Pumpe am Riemen wie ein Mobiltelefon." "Finnja haben wir gesagt, dass sie das kleine Ding jetzt immer benötigt und dass es sie zu etwas ganz Speziellem macht", erzählt Sebastian. Der Dreijährigen ist klar, dass sie ihre Pumpe beobachten muss und nur dann den Schalter betätigen muss, wenn Mom oder Dad es sagt.

"Du musst es den Kindern erzählen und dann gibt es keine Probleme", sagt Danne. "Es ist Insulin drin - die Zauberformel, damit Sie sich besser fühlen. Du benötigst es immer, also lass die Pumpe in Ruhe. Sogar bei Kindern mit Behinderungen - Diabetes ist z.B. bei den Trisomien 21 weit verbreitet - weiß man ganz klar, dass die Pumpe ein Heiligtum ist!

"Alle Befürchtungen über Gefährdungen wie das Spielen mit der Pumpe oder das Herausziehen des Katheters durch ein Kind wurden durch Untersuchungen wiederlegt. "Der Vorteil der Pumptherapie überwiegt deutlich die Nachteile", resümiert Danne. "Trotz der vielen Vorzüge der Therapie mit Insulinpumpen ist Diabetes immer eine weitere Aufgabe. "Bei einer Spritzenbehandlung haben Sie einen sehr gut organisierten Alltag, weil Sie am Morgen, am Mittag, am Abend und in der Nacht spritzen", erklärt Danne.

"Ich muss den Schalter an der Pumpe betätigen. Öfter als wenn ich Insulin vier Mal am Tag vorher injiziert hätte. "Eine Pumpe ist daher eine große Aufgabe, sich öfters um Diabetes Sorgen zu machen. "Ich trage die Pumpe mit mir herum, das wird mir nicht helfen.

"Außerdem ist die Pumpe ein Fremdstoff, der sich immer am Gehäuse befindet. "Sie werden nicht mehr splitternackt sein - das ist vor allem für Jugendliche ein Problem", sagt Chefarzt Danne. "Diabetes wird deutlich. "Aber auch der Katalysator, über den das Insulin in den Organismus eintritt, muss regelmässig ausgetauscht werden.

"Das machen wir alle zwei Tage", sagt Finnja's Mama. "Aber heute, eineinhalb Jahre nach der Diagnosestellung, hilft sich Finnja bereits selbst. Auch Finnja kommt bei der Blutzuckermessung - jedenfalls nach dem Stehen und vor dem Essen - nicht um die Fingerstiche herum. Die Finnja ist mit einem CGM-System ausgestattet. Eine Sonde haftet auf der Schale, oft am Magen, bei Finnja am Schenkel.

"Wir mussten Finnja etwa zehnmal am Tag und mehrere Male in der Woche stechen", so Sebastian. "Sie ist sehr sensibel auf Insulin und ist schon zwei Mal gesunken, weil ihr Blutzucker zu gering war. "Das ist ein schneller Weg, um bei drohender Gefahr einer drohenden Gefahr gegenzusteuern", sagt Danne. "Obwohl wir immer noch einige Male abends aufwachen, um uns Finnja's Wertvorstellungen anzusehen.

"Ein CGM-System ist ein weiterer Teil, den ich immer am Leib habe", betont er. Bei Diabetikern werden nicht alle Leistungen von den Kassen für Hilfen wie z. B. für Pumpen und CGM-Systeme vergütet. "Gottseidank ist der Sponsor normalerweise mit dem Gesuch um eine lnsulinpumpe für Kinder unter sechs Jahren einverstanden", sagt sie.

Für ältere Kleinkinder bis 18 Jahre hingegen überprüft der ärztliche Service der Krankenkasse die Notwenigkeit. "Mit dem Applikationsverfahren muss nachgewiesen werden, dass eine Pumptherapie für den Menschen notwendig ist", sagt der Mediziner. Hier erhalten alle Schüler eine prinzipiell zugelassene Pumpe. "Es ist mir unverständlich, wie solche lebensrettenden Maßnahmen abgelehnt werden können, besonders bei kleinen Kindern.

In der Vergangenheit mussten wir alle zwei Std. pinkeln, wenn Finnja zum Beispiel draussen herumtollte. "In den Kindergärten kümmern sich die Lehrer um den Blutzuckerspiegel von Finnja. "Die wurden vom Kinderspital ausgebildet", sagt Sebastian. "Es muss immer einen'Sicherheitsbeamten' bei Finnja geben. Die Beherrschung des Diabetes-Managements ist Pflicht. "Trotz Insulinpumpentherapie und CGM-Systemen ist das Diabetesmanagement nach wie vor eine große Aufgabe, um schwerwiegende Schäden zu vermeiden.

"Deshalb ist es für die Betroffenen von Bedeutung, sich an ein bekanntes Kinderdiabeteszentrum zu wenden", fordert die Diabetologin und Diabetologin Daniel Becker. Fachleute wie Mediziner, Diabetes- und Ernährungswissenschaftler, Diplompsychologen und Soziologen stehen dort in engem Kontakt. "Sie können sich gegenseitig unterstützen - ganz anders als wir es im Diabetes-Team können. "Erkannte Kinderdiabeteszentren, Selbsthilfe-Gruppen und weitere Informationen rund um Diabetes finden Sie auf der Internetseite der Diabeteshilfe oder der Diabetesgesellschaft.

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