Diabetes Medikation

Medikamente gegen Diabetes

Je nach Stadium der Diabetestherapie werden die verschiedenen Wirkstoffe eingesetzt. Sie sind für jede diagnostische und therapeutische Anwendung, Medikamente und Dosierung verantwortlich. Was ist die richtige Behandlung bei Diabetes und renaler Insuffizienz?

Bei multimorbiden Menschen ist eine Oraltherapie mit Meth-Formin oft ausgeschlossen / Fragestellungen bei der Telefonkampagne der "Ärzte Zeitung" Welche Behandlung kommt bei Typ-2-Diabetikern mit Nierenschäden in Betracht? Welche Maßnahmen sind bei Patientinnen und Patienten mit Leberschäden zu ergreifen? Was tun, wenn kein Meth-Formin toleriert wird? Privater Arzt Dr. Andreas Hamann: Das Medikament sollte bei Niereninsuffizienz eingestellt werden.

Eine Hausärztin aus Hannover versorgt einen 83-jährigen Menschen mit Bleichmittel. Die HbA1c erhöht sich (letzte 8,9 Prozent), die Blutzuckerwerte um 300 mg/dl. Der Diabetes ist reichhaltig, er konsumiert regelmässig Alkohol: schwache Lebwerte, wahrscheinlich ethyltoxischer Leberschaden. Dr. Klaus Funke: Wegen des Lebensalters des Patienten und der fragwürdigen Alkoholschäden an der Lunge wird die Metformine eliminiert.

Im Hinblick auf das Alter des Betroffenen sollte die am wenigsten stressige Behandlungsform ausgewählt werden: Ein Bremer Hausarzt versorgt einen 46 Jahre alten übergewichtigen Diabetiker. Was für eine Behandlung? Steigt der Nüchtern-Blutzuckerspiegel später an, wird eine weitere Kombinationen mit Meth-Formin- oder Insulinsensitizern empfohlen. Eine Darmstädter Hausärztin therapiert einen Typ-2-Diabetiker mit Meth-Formin (zweimal 850 mg/d).

Die HbA1c beträgt weniger als 7 vH. Sollen Metformine eingestellt werden? Dr. Andreas Hamann: Rund zehn Prozentpunkte der mit Methformin behandelten Patientinnen melden Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall oder Schmerzen im Oberbauch. Wenn dies sicher ist, sollte eine mündliche Antidiabetikatherapie mit einem anderen Mittel verwendet werden. Ähnlich wie bei Methformin verursachen Glitazone keine Hypoglykämie und glitazones sind nicht mit Schmerzen im Oberbauch verbunden.

Insulin- und Diabetespräparate für Typ-2-Diabetes

Wenn Sie Insulin und andere Medikamente gegen Typ-2-Diabetes einnehmen, müssen Sie sich über mögliche Folgen, Gefahren und Stress im Klaren sein. In einer kürzlich veröffentlichten Untersuchung der University of Michigan Health Systems, des VA Ann Arbor Healthcare Systems und des University Colleges London wurde eine neue Nutzen-Risiko-Bewertung im Zusammenhang mit der Behandlung von Typ-2-Diabetespatienten durchgeführt.

Laut der Untersuchung, insbesondere für Patientinnen und Patientinnen mit Diabetes Typ 2 Generierung 50+, sind die Begleiterscheinungen wie Gewichtzuwachs und häufige Insulininjektionen schwerwiegender als der Vorteil von Medikamenten. Die Forschung hat gezeigt, dass die Leistungen von Inulin und Co. oft zu gering sind, um die damit einhergehenden Lasten oder Begleiterscheinungen zu unterdrücken. Anders als die derzeitigen Richtlinien für die Therapie des Typ-2-Diabetes, die eine Behandlungsintensivierung bis zum gewünschten Zuckergehalt vorsehen, wurde der Vorteil der Medikamentenverabreichung nicht so sehr vom Zuckergehalt, sondern von seiner allgemeinen Unbedenklichkeit und dem Vorliegen von Begleiterscheinungen und Gefahren sowie von der Lebenssituation der Betroffenen ausgegangen.

"In der Diabetestherapie Typ 2 wird der Blutzucker in der Regel geregelt, um Folgekomplikationen wie Schäden an Niere, Auge oder Herzen zu verhindern. Dennoch ist es wichtig, die mit dem Drogenkonsum verbundenen Schwierigkeiten, Gefahren und Lasten bei der Gestaltung der Therapie zu berücksichtigen", sagte Dr. Sandeep Vijan, Ordinarius für Innere Medizin an der U-M Medical School und Wissenschaftler am Centre for Clinical Management am VA Ann Arbor Healthcare Schemaz.

"Berücksichtigt man die Patientinnengruppe mit niedrigen krankheitsbezogenen Folgekomplikationen und kommt es durch die Behandlungsmethode zu einem häufigen hohen Blutzuckersatz, zu Gewichtzuwachs oder Stress im Alltag durch häufige Insulininjektionen, dann kann die Arzneimitteltherapie deutlich als Herausforderer der Nutzen-Risikobewertung auftreten. Denn Medikamente sollen nicht nur die Erkrankung verhindern, sondern auch die Lebensbedingungen verbessern.

Wenn dies nicht der Fall ist, sollte die Behandlung in Frage gestellt werden. Andererseits nehmen die therapiebedingten Aufwendungen, Lasten und Gefahren weiter zu. In den meisten Fällen dominieren ab einem Lebensalter von 75 Jahren die therapiebedingten Einflüsse. Ausgenommen von diesen Resultaten sind die 15-20 Prozentpunkte der Typ-2-Diabetiker, deren Blutzuckerwerte so hoch sind, dass eine aggressivere Behandlung notwendig ist.

Auf der einen Seite müssen die Gefahren diabetesbedingter Folgekomplikationen, das Lebensalter und das Ausmass der Erhöhung des Blutzuckers berücksichtigt werden. Auf der anderen Seite müssen, wie bereits oben beschrieben, auch die Begleiterscheinungen und die Unbedenklichkeit einer geeigneten Behandlung berücksichtigt werden. "Blutzuckersenker sind bei einigen Patientinnen und Patienten sehr effektiv, bieten aber bei anderen keinen Zusatznutzen ", sagte Dr. Rodney Hayward, Medizinprofessor an der U-M Medical School und Wissenschaftler am Centre for Clinical Management am VA Ann Arbor Healthcare Systems.

Die aktuellen Qualitätsmessungen machen es jedoch nicht möglich, für jeden einzelnen Betroffenen individuell und vor allem sinnvoll therapeutische Entscheide zu fällen. Was: JAMA Internal Medicines, 30. Juni 2014, "Die Wirkung von Patientenrisiken und -präferenzen auf die Verbesserung der Gesundheit durch Glukosereduktion bei Typ-2-Diabetes: Patientenpräferenzen und Ergebnisse der glykämischen Kontrolle".

Mehr zum Thema