Diabetes Kreislaufprobleme

Durchblutungsstörungen bei Diabetes

Die plötzliche Senkung des Blutzuckerspiegels kann nicht nur Diabetiker betreffen. Herz-Kreislauf-Probleme oder sogar Koma können die Folge sein. Hypoglykämie und Durchblutungsstörungen Gemeinsam Hallo, eine kurze Geschichte: Am Sonnabend habe ich mit ein paar Freundinnen gefeiert und zu weit ins Wasser geschaut, das heißt: zu viel getan. Kaum etwas gefressen, aber auch ein wenig eingespritzt - so waren meine Messwerte den ganzen Tag über in Ordnung. Kalter Schweiß und Schwachstellen und extreme Durchblutungsstörungen.

... wie ich sonst nur bei Messwerten unter 40....

Ich rief den Notarzt und landete im Spital. Dennoch habe ich manchmal Hypoglykämie und Kreislaufprobleme / Benommenheit, obwohl meine Blutzuckerwerte nicht gering sind. Es ist nicht klar, ob es mein Diabetes ist oder ob ich wirklich eine Infektion habe. Seit 1997 bin ich Typ-1-Diabetiker.

Durchblutung: Ermüdet und schwach? Dies ist hilfreich!

Auf dem Weg zu seiner Arztpraxis in Bad Wörishofen am Morgen ist Dr. Heinz Leuchtgens besorgt, als er die 50 km entfernte Bergwelt sieht. Die Präsidentin der Kneippschen Ärztekammer weiss, dass der beeindruckende Blick ein Zeichen für Durchblutungsstörungen ist. Durch die damit einhergehenden hohen Luftdruck- und Klimaschwankungen sinkt bei manchen Menschen der Druck zeitweilig.

Aber nicht nur das Klima, langes und schnelles Aufsitzen, ein langer Verweildauer in der Menge, starker Schmerz oder üppiges Essen können zu Kreislaufschwierigkeiten beitragen. "Diese Symptome treten auf, weil die Blutzufuhr zum Gehirn vorübergehend drastisch sinkt", erläutert der Herzspezialist Prof. Wolfgang von Scheidt, Chef der Ersten Klinischen Abteilung des Augsburger Krankenhauses.

In der Regel richten sich die Leistungen von Herzen und Blutgefäßen immer nach den Bedürfnissen des Organismus. Abgestimmt durch Zirkulationszentren im Stammhirn finden kontinuierlich Regulationsprozesse statt. Scheidt: "Unter Stress schlagen die Herzen höher und die Gefässe kontrahieren. So sinkt der Druck kaum und das Hirn bekommt weiterhin genügend Energie.

"Die Kreislaufprobleme bei Patienten mit Diabetes oder Morbus Parkinson beruhen oft auf Nervenschäden", sagt von Scheidt, gibt aber zugleich Entwarnung: "Die meisten Menschen mit Kreislaufbeschwerden haben eine rein funktionelle Störung. Ihre Blutzirkulation spricht auf die Belastung an, aber nicht zeitnah. "Es mangelt an Ausbildung: Wenn Sie am Tag in einem gut gelaunten Arbeitszimmer arbeiten und sich in Ihrer freien Zeit kaum physisch anstrengen, reichen Ihnen Herzschlag und Blutgefäße nicht aus.

Die Zirkulation muss sich zu wenig anfühlen. Selbst wenn Leuchtgens Hausärztin den Verdacht hat, dass manche Menschen, die in seinem Warteraum sitzen, Kreislaufprobleme haben, wenn er morgens in sein Warteraum schaut, diagnostiziert er immer erst nach einer eingehenden Prüfung. Durch die Beschreibung der Beschwerden - zusammen mit einer physischen Prüfung und den Erkenntnissen aus der langjährigen Pflege der Erkrankten - ist es für Leuchtgens einfacher, die Diagnostik zu erlernen.

Anschließend unterbreitet er den Betroffenen sofortige Maßnahmen für die derzeitigen Erkrankungen und eine langfristig angelegte Therapie. Wenn es keine organischen Krankheiten gibt, rät Leuchtgens, etwas mehr Salz zu sich zu nehmen und genug zu konsumieren, um Benommenheit, Unwohlsein und andere Kreislaufbeschwerden zu bekämpfen: "Das erhöht den Druck im Blut leicht. "Von Scheidt fügt hinzu: "Man sollte einen Halbliter in fünf bis zehn Min. einnehmen.

Auf diese Weise kann der Druck für etwa eine weitere halbe Stunden stabilisiert werden. "Ein kaltes Waschtuch, das an der Seite des Halses angebracht ist, stimuliert die Blutdrucksensoren im Kreislauf, die sich in der Gefäßwand der Karotis befindet. Im Gegenzug verengen sich die Blutgefäße und der Druck im Blut erhöht sich.

Kräuterheilmittel mit Campher, Weissdorn oder Menthol unterstützen den Sprung. "Wirf ein paar Tröpfchen auf ein Zuckerstück und schluck das Ganze", sagt Leuchtgens. "Als Notmaßnahme bei Schwäche rät er, sich zu setzen oder sich gleich hinlegen, um einen Absturz zu verhindern. Ein weiterer positiver Effekt: Im liegenden Zustand fließt das Herz besser zurück, was den Blutkreislauf stützt.

Der Herzspezialist von Scheidt schlägt Menschen, die regelmässig Durchblutungsstörungen haben, vorbeugende Massnahmen vor: "Eine der Möglichkeiten ist das tägliche Anlegen einer Kompressionsstrumpfhose. Diese beugen dem Eindringen von zu viel Eigenblut in die Beinvene vor und sorgen so für eine stabile Durchblutung. "Außerdem rät er, auf den Konsum von Spiritus weitestgehend zu achten und etwas mehr Salz zu konsumieren.

Durch das Zusatzsalz wird die Körperflüssigkeit gebunden und damit die Menge an Blut gesteigert, was sich positiv auf den Druck auswirkt. Vorteilhaft ist auch das Einschlafen mit einem erhöhten oberen Teil des Körpers, sagt von Scheidt: "In dieser Stellung nimmt die Ausscheidung von Wasser in der Nacht über die Niere ab. "Die zugegebene Menge an Flüssigkeiten sorgt auch für eine stabilere Zirkulation.

"Leuchtgens gibt auch Risikopatienten Tipps zum Anziehen. Wenn sich jemand zu herzlich anzieht, weil er die Kälte des Morgens befürchtet, kann der Blutkreislauf am Abend recht angespannt sein. "Am besten mehrere Bekleidungsstücke übereinander tragen: Wenn es zu heiß wird, so viele Lagen wie notwendig entfernen. Damit die Symptome auf Dauer verschwinden, dient es nur dem Kreislauftraining.

"Warme und kalte Reize sind ideal", sagt Leuchtgens, "zum Beispiel abwechselnd heiße Schauer. Der Effekt von Wechselschauern wird schnell sichtbar - die Durchblutung wird bereits nach wenigen Tagen stabil. Bürstenmassagen fördern auch die Durchblutung. Bei der Reibung werden Stoffe freigesetzt, die das Herz-Kreislaufsystem und die Blutgefäße stimulieren. Von den vielen Kreislaufassistenten ist die Beweglichkeit ohne Zweifel die wichtigste.

Bewegung hat nicht nur positive Auswirkungen auf die Muskulatur und den Metabolismus, sondern auch auf den Durchfluss. Es kräftigt das Herzen, dient als Jugendbrunnen für die Gefäße und unterstützt die Durchblutungskontrolle. Wenn Sie sich mehrere Male pro Woche so fortbewegen, werden Sie Ihre Kreislaufprobleme schnell in den Griff bekommen. Dazu zählt neben Nikotin- und Alkoholabstinenz auch ein Ausblick auf die Speisekarte: Eine gesundes und ausgewogenes Essen ist die Grundlage für einen gut funktionierender Durchblutung.

Außerdem kann das ausreichende Flüssigkeitsaufnahmevermögen zu Durchblutungsstörungen und übrigens zu vielen Essensverzehrsstörungen führen. Übergewichtige sollten auch an eine Gewichtsabnahme denken: Jedes abgenommene Kilogramm erleichtert den Durchfluss.

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