Diabetes Kost

Zuckerkrankheit

Moderne Diabetesnahrung folgt im Allgemeinen den Regeln einer gesunden Ernährung, die auch für Nicht-Diabetiker gilt. Striktes Diabetes-Essen? Striktes Diabetes-Essen? Neben der regelmässigen Eigenkontrolle des Blut- und Urinzuckers, dem Tagebuch und regelmässiger sportlicher Betätigung ist eine ausgeglichene Diät unerlässlich für eine erfolgreiche Diabetesbehandlung. In der modernen Diabetesernährung gibt es kaum Unterschiede zur Diät gesunder Menschen, d.

h. "für Zuckerkranke ist kein zusätzliches Kochen erforderlich.

Bei der Energieversorgung gibt es für Diabetes und für Nichtdiabetiker prinzipiell keine verschiedenen Handlungsempfehlungen. Kohlehydrate sind die einzige Nahrung, die den Zuckerspiegel im Blut beeinflusst. Dennoch sollten sie nicht aus der Diät des Diabetes erlöschen. Sie sollten den gleichen hohen Prozentsatz an der gesamten Aufnahme haben wie der gesunde Mensch. Jedoch kann es Sinn machen, die Kohlehydrate in mehrere Essen (bis zu 6) zu teilen, um starken Schwankungen des Blutzuckerspiegels vorzubeugen.

Kohlehydrate werden vom Organismus mit unterschiedlicher Geschwindigkeit absorbiert und steigern so den Blutzuckergehalt in unterschiedlichem Ausmass. Bei Diabetikern sollte auf Nahrungsmittel mit Kohlenhydraten zurückgegriffen werden, die den Blutzuckergehalt allmählich anheben. Wie bei den Nicht-Diabetikern sollte die Kohlenhydrataufnahme etwa 55% der Gesamtaufnahme ausmachen. Vollkornpräparate sind besonders zu empfehlen, da sie sehr satt sind, den Zuckerspiegel verhältnismäßig niedrig halten und einen hohen Gehalt an Nahrungsfasern, Mineralien und Proteinen aufweisen!

Außerdem ist er ein Kohlenhydrat. War früher für den Zuckerkranken Hauszucker (Saccharose) ein Tabuthema, so ist man heute der Ansicht, dass kleine Zuckermengen für den Zuckerkranken durchaus tauglich sind, aber nur unter den Bedingungen:....: Spezialdiätprodukte sind unnötig, da sie in der Regel reich an Fett und Energie sind und zudem überproportional kosten.

Die so genannten Zuckerersatzstoffe (Fructose, Sorbit) haben auch für Zuckerkranke keinen nennenswerten Nachteil. Bei der Nahrungsaufnahme spielt das Fetten eine große Bedeutung. Die Gesamtfettmenge sollte im Prinzip 30% der Gesamtmenge (ca. 70g pro Tag) nicht überschreiten. Desweiteren ist es ratsam, die tierischen Fettstoffe (Butter, Würstchen, Käsesorten, Sahne etc.) teilweise durch Pflanzenfette oder -öle zu substituieren.

Bei Übergewicht sollten Sie weniger essen. Weil 1g Fette (= 9kcal) zweimal so viele Vitamine enthalten wie Kohlehydrate und Proteine (je 4kcal). Nähere Informationen zum Themenkomplex "Fette" erhalten Sie im Abschnitt Fettstoffwechselerkrankungen. Hierbei gilt die gleiche Richtlinie wie für Nichtdiabetiker, d.h. eine Aufnahme von 10-15% der gesamten Energie (ca. 60g pro Tag) ist ausreichen.

Weitere Informationen zu Erkrankungen der Nieren erhalten Sie hier. Kleine Alkoholmengen wie 1-2 Glas Wasser sind zulässig. Allerdings sollte die Einnahme von Alkoholika nur zu kohlehydratreichen Speisen erfolgen, da Alkoholika die Freisetzung von Glukose aus der Haut blockieren (Hypoglykämiegefahr!). Aber auch bei Übergewichtigen muss der höhere Energieinhalt berücksichtigt werden.

Darüber hinaus begünstigt er die Entwicklung von Störungen des Bluthochdrucks und des Fettstoffwechsels, d.h. weitere Gefahrenfaktoren, die Gefäßerkrankungen (Mikro- und Makroangiopathien) auslösen. Auf diese Weise leisten sie einen Beitrag zur Vorbeugung von typisch diabetesbedingten Sekundärschäden wie z. B. Herzkranzgefäß-, Bein- und Augenerkrankungen.

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