Diabetes bz Werte

Blutzuckerwerte

Es lohnt sich, den Blutzuckerspiegel regelmäßig bestimmen zu lassen. Diabetes Typ I & Typ II.

Hoher Blutzuckerspiegel nach dem Schlafengehen

Seit 3 Jahren hat unser Kind (6 Jahre) Diabetes. Wir haben ein kleines Nachtproblem. Normalerweise gehen wir gegen 18/19 Uhr abends zusammen aus und er geht gegen 20 Uhr ins Schlafzimmer. Wird die BZ vor dem Zubettgehen gemessen, ist sie in der Regel etwas gering, etwa 70 - 100 mg/dl (bei einem Wert um 70 ergibt sich in der Regel 1/2 BE; nicht mehr, da die Erfahrung gezeigt hat, dass sie ansteigt; wir bevorzugen dann häufiger zu messen).

Gegen 23.00 Uhr /24.00 Uhr steigt der Blutzuckerspiegel auf ca. 250 mg/dl und sinkt dann in der zweiten Hälfte der Nacht wieder ab, so dass er am Morgen mit einem Wert von ca. 80 bis 100 mg/dl ansteigt. Das Gleiche galt für die ICT (wir injizierten 3,5 IU Protaphane um 19 Uhr) und nun für die Zapfsäule.

Die Essensfaktoren sind zwischen (.4 IU / BE am Mittag und 0.6 IU / BE am Morgen und 0.5 IU / BE am Abend). Da wir gewöhnlich am Abend etwas Warmes zu uns nehmen, habe ich bereits darauf geachtet, ob es sich um fetthaltige Lebensmittel handelt (damals war es oft noch extremer),....

Das möchte ich gern nachvollziehen, und es kommt mir ziemlich ungewöhnlich vor, dass ein Baby in der ersten Hälfte der Nacht aufsteigt.

Der Blutzuckerspiegel ist der SchlÃ?ssel zur Diabetes-Diagnose.

Bei Routineuntersuchungen wird die Diabetes-Diagnose oft nach dem Zufallsprinzip durchgeführt. Symptome wie Ermüdung, häufiges Durstgefühl oder verstärktes Urinieren können ein erstes Anzeichen von Diabetes mellitus sein. Der Doktor macht die Diabetes-Diagnose mit einem Bluttest. Zuerst wird der sogenannte HbA1c-Wert gemessen. Bei einem hohen HbA1c-Wert ist der Blutzuckerspiegel in den letzten Monaten ebenfalls zu hoch.

Beträgt der HbA1c-Wert weniger als 5,7 Promille (< 39 mmol/mol), hat der Betroffene keinen Diabetes melitus. Er diagnostiziert Diabetes bei einem Wert von 6,5 Promille (? 48 mmol/mol). Beträgt der HbA1c-Wert zwischen 5,8 und weniger als 6,5 Prozentpunkten (39 bis < 48 mmol/mol), kann Diabetes Mellitus nicht ausgeschlossen oder nachgewiesen werden.

Hier werden weitere Blutzuckermessungen oder die Bestellung eines mündlichen Glukosetoleranztests (oGTT, s. u.) durchgeführt. Teilweise ist der Wert HbA1c für die Diabetes-Diagnose nicht aussagekräftig. Beispielsweise können in der Trächtigkeit, bei erblichen Hämoglobinveränderungen, Leber- und Nierenkrankheiten, der HbA1c-Wert gefälscht werden.

Die Blutzuckermessung erfolgt in diesem Falle umgehend durch den behandelnden Arzt oder, falls erforderlich, durch eine oGTT. Der Blutzuckerspiegel ist immer der entscheidende Faktor für die Diagnose von Diabetes. In der Deutschen Diabetes-Gesellschaft sind folgende Grenzwerte für den Nüchtern-Blutzuckerspiegel festgelegt: 17,0 mg/dl (? 7,0 mmol/l): zu hoher Blutzuckerspiegel, Diabetes mellitus. Anstatt den Blutzuckerspiegel zu bestimmen, kann der Doktor Diabetes auch mit einem mündlichen Test der Glukosetoleranz diagnostizieren.

Im oGTT wird zuerst der Nüchternblutzucker bestimmt. Bereits nach zwei Std. wird der Nüchternblutzucker neu bestimmt. Die folgenden Grenzen beziehen sich auf den Zuckergehalt nach zwei Std: oGTT: ? 200 mg/dl: Diabetes mellitus. Der oGTTT ist wie der Wert HbA1C nicht für jeden Patient passend. Die mündliche Glukosetoleranzprüfung darf nicht vorgenommen werden, wenn die Diagnose Diabetes bereits durch Fasten des Blutzuckers gestellt wird.

Weiterführende Tests wie die Glukosebestimmung im Harn sind kaum von Bedeutung, da der Blutzuckerspiegel leicht zu ermitteln ist und eine zuverlässige Diagnose von Diabetes ermöglicht. Blutzuckermessung: Blutzuckermessung: Diabetes-Fehler enthüllt!

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