Diabetes Arzt

Zuckerkrankheit

Sie sollten bei Ihrem Arzt eine Vorsorgeuntersuchung machen, die Sie bei Diabetes nicht verpassen sollten. Dies ist besonders wichtig für Diabetiker. Wünschen Sie eine Beratung zum Thema Diabetes? Ihre Diabetologin oder Ihr Diabetologe in unserer Diabetespraxis in Hamburg hilft Ihnen gerne weiter! Finden Sie den richtigen Diabetes-Arzt!

Auch nach der Diagnosestellung - Diabetes? Erschütterung! Welche Ärztin ist die Richtige für mich?

Auf allen Stufen des Diabetes brauchen die Patienten unterschiedliche Experten: unmittelbar nach der Diagnosestellung, wenn gewisse Beschwerden oder Zustände auftauchen. Dr. Gerhard-W. Schmeisl sagt, welcher Arzt wann der geeignete für Sie ist. Für viele Menschen ist die Diagnostik des Diabetes Mellitus weiterhin ein großer Schlag; zum einen weil das Wissen über Diabetes noch sehr gering ist - zum anderen erkennen die Betreffenden auch, dass nun eine Wende in ihrem Alltag stattgefunden hat, die sie dazu verpflichtet, sich um sich und ihre Diabetes von nun an zu sorgen.

Bei Diabetikern vom Typ 1 und Typ 2 ist dies der Fall. Nach der Diagnosestellung geht es darum, die mit Diabetes verbundenen Beschwerden so schnell wie möglich in den Griff mitzunehmen. Bei Typ 2 und Typ 1 Diabetes: Typ 1 und Typ 2 Diabetes: Verfahren ist anders! Beim Typ -2-Diabetiker geht es zunächst darum, die Art der Krankheit kennen zu lernen und die Therapiemöglichkeiten aufzudecken.

Begleitkrankheiten - in der Regel andere Krankheiten als Diabetes (Multimorbidität) - nehmen bei der Entstehung von Typ-2-Diabetes eine Sonderstellung ein. Sie müssen also bei der Behandlung von Diabetes simultan angesprochen und beachtet werden. Zu den besonderen Herausforderungen gehören die Gewichtentwicklung der Patientinnen und Patienten, ihr Ernährungs- und Bewegungsverhalten sowie gesellschaftliche, fachliche und wirtschaftliche Problemstellungen, die den Therapieerfolg beeinträchtigen können.

Diagnostik: Wer betreut denn nun eigentlich unsere Kleinen? Eine multiprofessionelle Mannschaft muss unmittelbar nach der Diagnosestellung von Typ 1 Diabetes bei einem Neugeborenen ausgebildet werden - Erziehungsberechtigte müssen in medizinischen und psychosozialen Aspekten unterwiesen werden. Dazu sind nach diversen Untersuchungen ca. 30 Lehreinheiten notwendig - dies kann in der Regel nur von einem Diabetes-Zentrum für junge Menschen (stationär oder ambulant) durchgeführt werden.

Kinderärzte, Diabetologen, Psychologen, Pädagogen etc. müssen sich dieser Herausforderung zusammen gestellt sehen. Zuckerkrankheit während der Schwangerschaft: Wer therapiert sie? Auch heute noch ist das Risikopotenzial für Mütter und Kinder während der Trächtigkeit bei Diabetes gestiegen. Nur bei etwa 1 Promille aller befallenen Patienten ist die Diagnostik von Typ 1 oder Typ 2 Diabetes vor der Trächtigkeit bekannt.

Säuglingssterblichkeit und Fehlbildungsrisiko sind bei Diabetikern drei- bis fünfmal höher; auch das Typ-2-Diabetesrisiko nach der Geburt ist auf lange Sicht signifikant höher. Deshalb müssen Frauenärzte und Diabetesärzte zusammen und frühzeitig handeln. Die Langzeitpflege ist auch die Gemeinschaftsaufgabe eines Frauenarztes und eines Diagnostiker.

Basierend auf der HAPO-Studie 2009 wurden neue Grenzen für den mündlichen Test der Glukosetoleranz während der Trächtigkeit festgelegt: Wird nur einer der beiden Schwellenwerte erreicht, liegt Diabetes vor (siehe Abb. 4)! Nach den Richtlinien umfasst die Behandlung derzeit die Verabreichung von Insulin. Diagnostik von Typ 1 Diabetes bei Erwachsenen: Selbst wenn die Diagnostik des Typ-1-Diabetes bei älteren Menschen in der Regel keinen Elektroschock mehr hervorruft, gibt es oft Bedenken über die notwendige lebenslange Injektion von Insulin.

Durch sofortiges Training mit Einweisung in die Injektionstechnik und Blutzuckerselbstkontrolle sowie den richtigen Umgang mit Insulin, Nahrung und Sport kann die Ängste im Normalfall gelindert werden. Dies kann in der Regel nur durch die Diabetologie mit ihren verschieden geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Fachkolleginnen und -kollegen erreicht werden. Bei einer Anfangsmanifestation mit ketoazidotischem Durcheinander (sehr hohe Blutzuckerwerte und Körperübersäuerung ) findet in der Regel eine Erstbehandlung im Spital statt - vorzugsweise mit einer Diabetologieabteilung und geeignetem Mitarbeiter.

Ein Typ-1-Diabetiker im erwachsenen Alter ist auch im Zuge stationärer Rehabilitationsmaßnahmen möglich und nützlich - am besten als Nachsorge (AHB): Denn hier haben Sie in der Regel genügend Zeit für ein umfassendes Training (meist 3 Wochen), und die Praxis ist unter Aufsicht praktisch möglich - und damit beispielsweise ohne Unterzuckerung.

Auch die Langzeitpflege sollte durch oder in Zusammenarbeit mit einem Arzt erfolgen. Diagnostik des Typ-2-Diabetes: Welcher Arzt? Bei neu entdecktem Typ-2-Diabetes (Erwachsene ca. 300.000 pro Jahr, Kinder/Jugendliche 200 bis 300 pro Jahr) werden nach den Richtlinien mit Diät, Sport und Stoffwechsel versorgt, so dass trotz sinnvoller Ernährungsempfehlungen und gezielter Trainingsempfehlungen häufig weitere Arzneimittel früh verabreicht werden müssen.

Vor allem die Versorgung von Diabetikern mit Übergewicht Typ 2 ist eine Aufgabe, die in der Praxis von Hausärzten in erster Linie akzeptiert wird. Im Regelfall stellte dieser auch die Diagnostik. Das Ergebnis der STENO-2-Studie zeigte, dass eine verstärkte medikamentöse Versorgung die diabetesbedingten Komplikationen bei Typ-2-Diabetikern wie Herzinfarkte, Schlaganfälle, Blindheit und Amputation sowie die Mortalitätsrate reduzieren kann.

Dies, vor allem aber die Berufsausbildung, belastet in der Regel das Personal des behandelnden Arztes - es sei denn, er hat einen Diabetesassistenten oder -berater in der Arztpraxis eingestellt. Wenn der neu diagnostizierte Typ-2-Diabetiker keine Folgen hat, kann die Erstbehandlung gefahrlos vom behandelnden Arzt durchgeführt werden. Der Einsatz eines Diagnostikers und seines Personals ist jedoch in der Regel notwendig, wenn es um die Ausbildung oder Unterweisung in der Injektionstechnik (GLP-1-Analoga, Insulin), Blutzuckermessungen und Ernährungsberatung, komplizierte Therapieentscheide und eventuell auch die Ausarbeitung eines Trainingsplanes geht - außer der behandelnde Allgemeinmediziner selbst ist ebenfalls ein Diagnostiker mit einem geeigneten Trainingsteam.

Aber auch für Typ-2-Diabetiker ist die erste Entscheidung für die richtige Behandlung nicht zu vernachlässigen - vor allem wegen der Leistungsbereitschaft des Trainings- und Behandlungsteams! Bei Entgleisungen des Blutzuckers (Langzeitwert (HbA1c) > 7,5 Prozent) ist jede Art der Therapie mit Insulin als intensive oder herkömmliche Behandlung möglich; allein oral verabreichte Antiepileptika erniedrigen den hoch ansteigenden Zuckerspiegel nicht ausreichend - daher ist mindestens temporär eine Insulinkombination von oral verabreichten Antiepileptika erforderlich.

Auf der linken Seite finden Sie das Behandlungskonzept der DDG! Typ-2-Diabetes wird oft zu früh und durch Zufall erkannt - viele Menschen haben bereits sekundäre Erkrankungen im Zuge eines Stoffwechselsyndroms entwickelt: Fettstoffwechselerkrankungen (Dyslipidämie) und hoher Blutdruck (Hypertonie) müssen umgehend, gezielt und einzeln therapiert werden - unter Einbeziehung von Diabetes als Grundkrankheit und aktuellen Studienergebnissen.

Bei nicht diabetes-typischen Beschwerden (Kribbeln, Laufameisen, Schmerz oder -seitigkeit der Beschwerden usw.) und vor allem zur Differentialdiagnose (z.B. zum Vorbeugung von Bandscheibenschäden) ist eine Neurologie- oder Orthopädieuntersuchung notwendig. Ein nephrologischer Nachweis ist notwendig, wenn bei Diabetes eine Makralbuminurie diagnostiziert wird (Proteinausscheidung > 300 mg/24 Stunden im Urin) und die Werte der Nieren im Bluttest gesteigert sind (z.B. Kreatininin) - oder die Filterleistung der Nieren ( "GFR") beeinträchtigt ist.

Im Gegensatz zu Typ-1-Diabetikern werden Veränderungen der Nieren bei Typ-2-Diabetikern üblicherweise nicht in erster Linie durch erhöhte Blutzuckerwerte verursacht, sondern durch Begleitkrankheiten (Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen). Welche Konsequenzen haben solche Begleitkrankheiten bei Typ-2-Diabetikern? Um andere Erkrankungen wie die Erkrankung des Schaufensters (periphere Arterienverschlußkrankheit, pAVK) auszuschließen, sind klinisch notwendige Prüfungen zwingend notwendig. Die Blutdruckmessung in Arm und Bein und die Berechnung des Verhältnis dieser beiden Größen (ABI-Messung) ist ebenfalls nützlich oder notwendig - vor allem, wenn Sie geraucht haben und/oder eine Erektionsstörung haben; die Untersuchung wird üblicherweise von Ihrem Arzt durchgeführt.

Weitere Ermittlungen sind in der Regel Fachleuten vorbehalten: Auch wegen eines möglichen bereits eingetretenen stillen Herzinfarkts oder hinsichtlich der Diagnostik von PAWK und/oder Neuropathien ist der Facharzt gesucht. Next page: Das Verfahren bei diabetischen Fußsyndromen, sexuellen Störungen, Haut- und Augenkrankheiten. Zusätzlich zur allgemeinen internen Grunduntersuchung ist die Überprüfung des Gefäßstatus und des Neurologiestatus unerlässlich - durch einen Hausarzt oder eine Diabetologin.

Hausärztin, Neurologin, Diabetologin, Angiologin, Chirurgin, Podologin. Bei der rechtzeitigen und angemessenen Therapie des Syndroms des diabetischen Fußes, z.B. im Bereich eines Fussnetzes, wird die Amputationshäufigkeit reduziert, da hier eine interdisziplinäre Zusammenarbeit stattfindet. Wenn diese bereits zu Anfang der Diabetes-Erkrankung vorliegen oder gar bekannt sind, haben sie bei Typ-1-Diabetikern meist nichts mit dem Diabetes selbst zu tun.

Sexuelle Störungen bei Typ-1-Diabetikern kommen in der Regel erst Jahre nach der Diagnosestellung vor - meistens in Gestalt einer vegetativen Nervenerkrankung ("autonome Neuropathie") (aufgrund eines erhöhten Blutzuckerspiegels). Beim Typ -2-Diabetiker dagegen können diese bereits eine Kreislaufstörung sein - zum Beispiel der Beckenschlagadern und damit auch der Genitalorgane, die sich im Laufe der Jahre im Verlaufe des Stoffwechselsyndroms allmählich fortentwickelt hat.

Die richtige Diagnostik bei Typ 1 und Typ 2 Diabetikern ist daher nur durch eine multidisziplinäre Abklärung möglich: Urologen/Angiologen oder auch Gynäkologen und Diabetologen. Wundrosen (Erysipel/Streptokokken) kommen auch öfter vor - in der Regel am Unterbein. Die Hautveränderung sollte sofort nach der Diagnosestellung von einem Facharzt für Dermatologie untersucht und therapiert werden. Wenn Sie unklare Veränderungen der Haut ohne Diabetes haben, sollten Sie auch Ihren Zuckerspiegel überprüfen!

Besondere Hautkrankheiten (z.B. Nekrobiose lipoidica) kommen in der Regel später im Laufe des Diabetes vor. Um nach der Diabetes mellitus-Diagnose die betreffenden Patientinnen und Patienten bestmöglich und professionell behandeln zu können, müssen die Mediziner in der Akut- und vor allem in der anschließenden Langzeitpflege in der Regel disziplinübergreifend zusammen arbeiten.

Durch regelmäßiges Training mit Auffrischungs- und Update-Kursen und praktischen Aufgaben mit und an der Seite erfahrener Diabetiker können die anfänglichen Unwägbarkeiten, die beim Diabetes häufig auftreten, in der Regel reduziert oder gar beseitigt werden. Eine besondere Gefährdung ist immer die Schädigung des Augenhintergrundes (Netzhaut) eines Diabetes - das unmittelbare Blindheitsrisiko setzt nicht nur eine gute Blutzuckerkontrolle voraus, sondern auch eine frühzeitige Diagnostik, vor allem der ersten symptomfreien Erkrankung.

Noch öfter tritt bei Diabetikern vom Typ 2 die Netzhauterkrankung zu Anfang oder bei der Bestimmung ihres Diabetes auf (der exakte Anfang ist oft nicht bekannt!). Bei Diabetikern mit Netzhauterkrankungen ist das Sterberisiko deutlich erhöht - bei Diabetikern vom Typ 2 ist die Wahrscheinlichkeit aufgrund von Alter und Begleitkrankheiten höher als bei Diabetikern vom Typ I. Schlussfolgerung: Diabetes des Typs 1 sollte spätesten nach 5 Jahren ophthalmologisch untersucht werden (Richtlinie), Diabetes des Typs 2 nach der Diagnose! bei Erkennung der Erkrankung ( "Typ 2"), bei Erkennung einer Trächtigkeit alle 12 Monaten, wenn keine Netzhautverkrümmung auftritt.

Bei der diabetischen Microangiopathie handelt es sich um eine der bedeutendsten Folgekomplikationen von Typ 1 und Typ 2 Diabetes (bei 25 bis 40 Prozent). Der Befund erfolgt auf der Basis von Albumin, einem gewissen Protein, im Harn, wie oft der erste Anhaltspunkt für eine Erkrankung. Typ 1 Diabetiker haben in der Regel zur gleichen Zeit eine Netzhauterkrankung; bei Typ 2 Diabetikern ist dieser Bezug nicht so deutlich.

Daher wird in der Praxis die ergänzende Messung sowohl des Serumkreatinins im Blutsystem als auch der Glomerulärfiltrationsrate (GFR) durchgeführt. Gefahren für die Entwicklung der Diabetesnephropathie sind insbesondere: ungenügende Blutdruckregulierung, dauerhaft hohe oder sehr wechselnde Blutzuckerspiegel, Tabakkonsum, Dyslipidämie, Männergeschlecht, Erbgang, gleichzeitige Erkrankung. Die doppelte Detektion der Microalbuminurie im Morgenurin unter normierten Verhältnissen deutet auf das Auftreten von Nierenschäden hin schwere physische Überanstrengung, akuten Harnwegsinfektionen, chronischer Herzschwäche, Angst, Fieber, Operation, entgleistem Diabetes.

Mit dem Typ-2-Diabetes ist auch die pAVK (periphere Arterienverschluss-Erkrankung ) verbunden - in der Regel stirbt der Patient an kardiovaskulären Komplikationen. Auch die ABI-Messung (Ancle-Brachial-Index, Ankle-Arm-Index) mittels Doppler-Druckmessung sollte neben der ärztlichen Kontrolle zum Maßstab bei Typ 2 Diabetikern zählen, sei es beim Familienarzt, in der Angiologie, bei Diabetes - und im Kardiologiebereich; dies besonders bei Schwergewichtsdiabetikern mit ausgeprägter Begleiter Krankheit (Fettstoffwechselstörungen, hoher Blutdruck etc.) - da diese kausal für die Entwicklung der Blutgefäßschäden sind.

Bei Diabetikern mit hohem Blutdruck und einer Fettstoffwechselerkrankung sollte auch die Blutzirkulation der das Gehirn versorgenden Schlagadern überprüft werden, um durch eine geeignete Behandlung einen Hirninfarkt zu verhindern - fragen Sie Ihren Arzt! Sie können auch (im Zuge eines Screenings) von einem in der Ultraschalltechnik versierten Arzt (Internist / Allgemeinmediziner) oder Gefäßspezialist (Angiologen, Kardiologen) vorgenommen werden.

Wenn auch nur der geringste Hinweis auf eine Herzkrankheit (koronare Herzkrankheit) vorliegt, sollte eine Gelenkbehandlung durch einen erfahrenen Arzt (z.B. Kardiologen) durchgeführt werden. Typische Diabetessymptome sind symmetrische Beschwerden an den Füssen (sockenförmig) oder an der Hand (handschuhförmig) und entstehen in der Regel in Gestalt von laufenden Ameisen, Prickeln, Nervosität.

Zunächst kann eine Verbesserung durch eine optimierte Blutzuckerkontrolle auch ohne besondere Therapien erreicht werden. Dauertherapien mit Schmerz-, Antidepressiv- oder Antiepileptika (z.B. Lyrica), Wiederaufnahmehemmern ( "Cymbulta") sollten wegen der eventuellen Begleiterscheinungen auf jeden Fall mit dem Arzt besprochen werden.

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