Diabetes Arzneimittel

Zuckerkrankheiten Medikamente

die Sie über das Gesundheitswesen wissen sollten. Der Diabetes mellitus - der "honigsüße Fluss", wie er nach seiner originalen Diagnostik genannt wird, ist seit langem eine weit verbreitete Krankheit. Nach der Zahl der diagnostizierten Diabetiker (Altersgruppe 20 bis 79 Jahre) belegt Deutschland den 9. Rang im weltweiten Ranking, der Umsatz mit Teststreifen in Deutschland sinkt tendenziell.2 Ein Grund dafür könnte der vermehrte Einsatz von modernen Continuous Glucose Monitoringsystemen (CGM) sein, deren Meßdaten opti kfrei abgelesen werden.

Sie sanken von EUR 1,125 Mio. zum Effektivverkaufspreis (2014) auf EUR 1,033 Mio. (Nov. 2016 bis Okt. 2017). Das IQVIA-Institut prognostiziert, dass die Ausgaben für Diabetes-Medikamente in Zukunft zwischen 8-11% pro Jahr zulegen werden. Grund dafür sind unter anderem Quellen:

Polyapotheke für Menschen mit Diabetes

Damit einher geht eine signifikante Erhöhung der Krankheitsbereitschaft und die damit verbundenen Änderungen im Anforderungsspektrum an das Gesundheitssystem, wofür die daraus resultierenden Aufwendungen eine besonders große Bedeutung haben. In Deutschland kann von einer allgemeinen Verbreitung von etwa 8% ausgegangen werden[1], und der Prozentsatz der an dieser Infektion erkrankten Menschen wächst in der Altersklasse zwischen 70 und 79 Jahren auf über 20?%[1].

Typ-2-Diabetes ist damit eine typisch altersbedingte Krankheit - eine unter vielen anderen. Dadurch entsteht eine deutliche Komorbidität: 80-Jährige erleiden im Mittel etwas mehr als drei relevante Diagnosen[2]. Weil jede Richtlinie durchschnittlich etwa drei Medikamente empfiehlt, kommt es im Alter zu einer Akkumulation des Drogenkonsums: Über 65-Jährige konsumieren durchschnittlich fünf Medikamente[3] - mit einem Zuwachs auf durchschnittlich bis zu acht bei 80-Jährigen.

Nicht nur vor dem Hintergund der gleichzeitigen Erhöhung der Anzahl von Krankheiten ist die enorme Erhöhung der Arzneimittelexposition im hohen Altersalter von großer Wichtigkeit, sondern auch andere Einflussfaktoren der Organsysteme, die sich mit steigendem Alterungsgrad verändern, sind aus Sicht der Arzneimitteltherapie von großer Bedeutsamkeit. Es ist davon auszugehen, dass alle wesentlichen Organsysteme sowie Muskel- und andere Organsysteme mit steigendem Alterungsprozess in unterschiedlichem Maße abklingen.

Es ist offensichtlich, dass dies zu einer größeren Zahl von UAW führt, als man durch einfaches Hinzufügen der bisher bekannt gewordenen Begleiterscheinungen der Einzelpräparate erwartet hätte[5]. In diesem Zusammenhang ist zunächst hervorzuheben, dass Hypoglykämie für Ältere noch wichtiger und gefährlicher ist als für Jugendliche.

In nahezu allen Fällen muss die Antidiabetikatherapie bei alten Diabetikern auf der Grundlage anderer Diagnoseverfahren in die bestehende medikamentöse Versorgung einbezogen werden, und in der Praxis besteht in der Praxis ein dringender Optimierungsbedarf bei den oft irrationalen Verschreibungen mit Über- und Unterbehandlung. Rein negative Listen, die den Ärzten tatsächlich nur ungünstige Indikationen liefern, haben jedoch bei Älteren noch keinen schlüssigen therapeutischen Endpunkt-Effekt bewirkt (z.B. ?B. Reduktion der Krankenhauseinweisungen oder Nebenwirkungsraten).

Besser geeignet scheinen Konzepte mit einer positiv-negativen Beurteilung der Alterseignung von Medikamenten zu sein, da sie im Unterschied zu rein negativen Listen Handlungsempfehlungen oder Medikamente enthalten, die in gewissen Diagnoseverfahren im fortgeschrittenen Alter verwendet werden sollen. Hier ist in Deutschland vor allem die FORTA-Liste (FORTA: "fit für ältere Menschen") zu nennen, die in ihrer neuesten Version eine Einstufung von A-D für 273 Medikamente/Arzneimittelgruppen und 29 altersbedingte Diagnoseverfahren - einschließlich Typ-2-Diabetes - vorsieht.

Hier wird die Beurteilung B als begrenzt negativ, C als negativ und C als untauglich in der Arzneimitteltherapie von älteren Patientinnen und Patientinnen definiert[7]. Dieser Grundsatz und die dazugehörige Medikamentenliste wurden vor kurzem in einer stichprobenartigen, überwachten Eingriffsstudie an geriatrisch stationierten Patientinnen und Patienten nicht nur hinsichtlich der Arzneimittelqualität, sondern auch hinsichtlich der Reduzierung von Nebenwirkungen mit einer "Anzahl zur Behandlung" von nur fünf[8] bestätigt.

Weil der alte Typ-2-Diabetiker nicht nur die Gesamttherapiestrategie im Hinblick auf die medikamentöse Therapie seiner Grundkrankheit, sondern vor allem auch seine Multi-Morbidität und die daraus resultierende Mehrzweckapotheke stark beansprucht, werden in den nachfolgenden Beiträgen grundlegende Gesichtspunkte der Eigentümlichkeiten und Behandlungsmöglichkeiten in dieser Hinsicht beleuchtet. An dieser Stelle ist auch zu erwähnen, dass es in den letzten Jahren erhebliche Erfolge bei der Erhebung von Erkenntnissen, vor allem bei älteren Patientinnen und Patienten, gegeben hat, auf der anderen Seite aber immer noch kein ausreichender Nachweis für diese Kundschaft in Schlüsselbereichen vorhanden ist.

Umfangreiche Forschung und viele wissenschaftliche Untersuchungen sind notwendig, bevor alte Menschen ausreichend versorgt werden können, einschließlich Typ-2-Diabetes. Deutsches Health Report, Diabetes (2016) Inventory, diabetische Daten verarbeitung GmbH - Diabetes-Hilfe und DDG.

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