Diabetes Arten

Arten von Diabetes

Ein Überblick über die verschiedenen Arten von Diabetes und alle wichtigen Informationen zum Thema. Weshalb entsteht Diabetes und wie soll er behandelt werden? Aufschlussreich ist die Einteilung in Diabetes-Typen.

Die 4 Arten von Diabetes im Überblick

Diabetes mellitus wird allgemein als "Diabetes" beschrieben. Die Krankheit heißt übersetzt "honigsüßer Fluss", was auf eine frühzeitige Diagnose und die Erkennung eines Zentralsymptoms zurückgeht: Der Harn eines Diabetesgeschmacks. Inzwischen ist auch bekannt, dass es unterschiedliche Arten von Diabetes mellitus gibt. Es werden vier Arten unterschieden, die sich vor allem in ihren Triggern, aber auch in ihrer Behandlung voneinander abheben.

Welche Arten von Diabetes werden unterschieden? Diabetes mellitus wurde in vier Arten unterteilt, die sich in ihrer Entwicklung stark unterschieden. Vor allem in den Industrieländern mit "westlichem" Lebensstil ist der Typ-2-Diabetes mellitus am weitesten verbreitet. Alle Diabetesarten haben eine chronisch ewige Überzuckerung (dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel) als Teil einer metabolischen Regelungsstörung gemein.

Die Krankheit kann entweder auf eine verringerte Freisetzung des Insulinhormons oder auf eine verringerte Insulinwirkung oder auf beides zurückgeführt werden. Bei allen Arten von Diabetes treten die Folgen vor allem bei Auge, Niere, Nerven, Herzen, Gehirn und peripheren Adern auf. Diabetes mellitus des Typs 1 ist vor allem eine Krankheit junger Menschen und tritt in der Regel im Kindes- und Jugendbereich auf.

Sie ist signifikant geringer als Typ-2-Diabetes und macht etwa vier bis fünf Prozentpunkte aller Diabeteserkrankungen aus. Auch geografische Differenzen sind spürbar: Diabetes mellitus type 1 ist in den nordischen Staaten weitaus häufig. In der Vergangenheit wurde Typ-1-Diabetes wegen seiner frühzeitigen Erscheinungsform als jugendlicher Diabetes eingestuft.

Inzwischen ist jedoch der Untertyp LADA (latenter autoimmuner Diabetes bei Erwachsenen) bekannt, in dem die Entwicklungsmechanismen des Diabetes-Typs 1 vorhanden sind, die Erkrankung aber erst im Erwachsenalter auftritt. Durch das späte Auftreten kann der LADA-Typ leicht mit Diabetes mellitus type 2 gleichgesetzt werden. Diabetes des Typs 1 wird in A und A eingeteilt: Diabetes des Typs 1a ist ein immungeschwächter Diabetes, während bei Diabetes des Typs 1b keine Ursachen gefunden werden können.

Immunologischer Diabetes mellitus type 1a ist eine Autoimmunkrankheit. Sie können die Inseln der Pankreaszellen (Inselzell-Antikörper, ICA) angreifen und diese insulinbildenden Bakterien vernichten. Insulin Autoantikörper (IAA) vernichten den Kurierstoff Insulin. Antikoerper gegen die Glutamatdecarboxylase von Betazellen (GAD65A), gegen die Tyrosinphosphatase nach IA-2 und gegen Zinc Transporter 8 (ZnT8) fuehren auch zu Diabetes mellitus des Typs 1a.

Zu beachten ist, dass der Diabetes mellitus des Typs 1 erst dann auftritt, wenn zumindest 80 % der insulinbildenden Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse vernichtet sind. Dies ist ein Typ-1-Diabetes, bei dem keine Ursachen gefunden werden können, d.h. keine Autoantikörper gefunden werden können. Die Beta-Zellen werden vernichtet, was zu einem absoluten Insulinmangel führt.

Durch häufige Erkrankungen bei Verwandten im Blut erscheint der Diabetes mellitus des Typs 1b erblich bedingt. Obwohl Diabetes mellitus type 2 im allgemeinen noch immer als "Altersdiabetes" bekannt ist, handelt es sich nicht um eine Alterskrankheit. Durch übermäßige Nahrungs- und Kalorienzufuhr und einen Rückgang der körperlichen Bewegung tritt diese Art von Diabetes auch bei Jugendlichen und Kindern in Industrieländern mit zunehmender Ausbreitung auf.

Außerdem ist das Diabetesrisiko teilweise vererbbar, obwohl viele verschiedene Genen für die Krankheit wichtig sind. Diabetes mellitus ist eine Krankheit mit einem breiten Krankheitsspektrum, das von der Dominanz der Insulininsensitivität in relativ insulinarmen und insulinresistenten Körperzellen bis zur Dominanz der unzureichenden Insulinsekretion geht.

Das Körpergewebe ist zu Krankheitsbeginn meist weniger anfällig für Insulin. Deshalb erzeugt die Bauchspeicheldrüse mehr Insulin, um diese Unwohlsein auszugleichen. Übermäßige Insulinproduktion führt nach einiger Zeit zur Erschöpfung der Pankreas und kann nur unzureichend Insulin auslösen. Diabetes mellitus type 3 ist ein Oberbegriff für verschiedene Formen von Diabetes mit unterschiedlichen Entwicklungsmechanismen.

Maturity Onset Diabetes of the Young - Jugenddiabetes mit Erscheinungsform im Erwachsensein; verschiedene Subtypen) und MIDD (Maternally Inherited Diabetes and Deafness). Eine genetische Widerstandsfähigkeit oder eine reduzierte Insulinempfindlichkeit haben. Zur endokrinologischen Funktionsweise der Pankreas ist auch die Bildung von Insulin und Glucagon notwendig.

Bei Schädigungen der Pankreas - auch wenn es sich nicht in erster Linie um die insulinproduzierenden Teile des Pankreas handeln sollte - ist es möglich, dass die Insulinproduktion und -abgabe aufgrund des Schadens beeinträchtigt wird. Das Insulin hat nicht nur die Aufgabe, die Absorption von Glukose in die Zelle zu aktivieren oder zu begünstigen, sondern interagiert auch mit anderen hormonellen Stoffen wie z.B. dem Wachstumshormon.

Toxine und Drogen können den Diabetes Mellitus des Typs 3E durch verschiedene Wirkmechanismen hervorrufen. Bei einer Infektion kann es zur Entwicklung von Diabetes mellitus kommen. Der Untertyp H umfasst Krankheiten, die oft mit Diabetes mellitus in Zusammenhang stehen. Zu den Krankheiten gehören chromosomale Anomalien, Drillingserkrankungen und fehlerhafte Prägungen.

Wenn Diabetes mellitus während der Trächtigkeit auftritt, spricht man von Trächtigkeitsdiabetes. Trächtigkeitsdiabetes wird durch hormonelle Änderungen verursacht und kann nach der Trächtigkeit untergehen. Auch für das Neugeborene birgt der Diabetes ein erhebliches Risikopotenzial, wie zum Beispiel eine höhere Missbildungsrate und eine vermehrte Häufigkeit von Aborten.

Und wie wird Diabetes festgestellt? Es gibt prinzipiell vier Wege, Diabetes mellitus zu diagnostizieren: Diabetessymptome und gelegentlicher Blutzucker über 200 mg/dl oder Nüchternglukose über 126 mg/dl oder 2-stündiger oraler Glukosetoleranztest über 200 mg/dl oder HbA1c über 6,5% erlauben die Diagnose. In der Regel gibt es bereits einen Krankheitsverdacht aufgrund von typischen Symptomen.

Zu den klassischen Symptomen von Diabetes gehören häufiger Harndrang (Polyurie), extreme Durstgefühle, die zu einer stark vergrößerten Flüssigkeitszufuhr (Polydipsie) und unerklärlichem Abnehmen führen. Suspicion kann auch bei auffälligem gelegentlichem Blutzucker oder erhöhtem Diabetes mellitus-Risiko auftreten. Bei Diabetes mellitus und gelegentlichem Blutzucker (nicht Fasten) über 200 mg/dl reicht es bereits aus, Diabetes zu diagnostizieren.

Bei Werten über 126 mg/dl (7 mmol/l) spricht man von Diabetes. Bei Werten zwischen 100 und 125 mg/dl spricht man von abnormalem Nüchternglukosespiegel. Unterhalb von 5,7% ist Diabetes ausgeschlossen. Die Krankheit beginnt bei 6,5% und mehr. Wenn der Blutzuckerspiegel nach zweistündiger Wartezeit über 200 mg/dl beträgt, ist Diabetes mellitus definitiv.

Wenn er unter 140 mg/dl ist, gibt es keinen Diabetes. Bei Werten zwischen 140 und 199 mg/dl ist die orale Glukose-Toleranz beeinträchtigt, was zu einem Diabetes-Risiko führt. Die Diabetesgefahr kann reduziert werden, indem man seinen Lebensstil anpasst und andere Faktoren behandelt. Die Früherkennung von Diabetes Mellitus wird für alle Menschen über 45 Jahren empfohlen.

Darunter sind Menschen mit einem BMI über 27 kg/m², hohem Blutdruck über 140/90 mm Hg, mit einer Blutfettkrankheit mit HDL-Cholesterin unter 35 mg/dl oder Triglyceriden über 250 mg/dl und Menschen, die einen Angehörigen ersten Ranges (Eltern, Kinder, Geschwister) mit Diabetes mllitus aufweisen. Darüber hinaus sollten Sie sich bei einer Frau, die einen Gestationsdiabetes entwickelt hat oder ein mehr als 4500 Gramm schweres Baby zur Welt brachte (oder mehr als 4000 Gramm je nach Quelle), früher einem Diabetiker-Screening unterziehen.

Was sind die Anzeichen für einen Diabetes mellitus des Typs 1? Der Diabetes mellitus des Typs 1 tritt verhältnismäßig schnell auf: Inwiefern wird Diabetes mellitus type 2 erkannt? Diabetes des Typs 2 entsteht in der Regel langsam und damit unauffällig. Klassische Diabetessymptome sind in der Regel weniger stark ausgeprägt. 2. Sinnvoll ist die gelegentliche Blutzuckermessung bei erhöhter Gefahr (z.B. Übergewicht) und ab 45 Jahren.

Bei der großen Zahl von Typ-3-Diabetikern kann es zu unterschiedlichen Erscheinungen kommen. Unterarten A, B, G und B können dem Typ-1-Diabetes bei ihrem ersten Auftreten sehr ähneln. Woran erkennt man Diabetes mellitus type 4? Wegen der dramatischen Konsequenzen, die gestationaler Diabetes beim Neugeborenen haben kann, wird der Diabetes des Typs 4 im Rahmen von Präventivuntersuchungen regelmäßig überwacht.

Da die Symptome oft nicht vorhanden sind, hat es sich als nützlich erwiesen, allen Frauen zwischen der ersten und zweiten Woche der Schwangerschaft einen mündlichen Glukosetoleranztest zu geben. Individuelle Behandlungsziele für jeden Diabetes. Jedoch sind die Bestandteile der Behandlung für alle Diabetespatienten gleich: Nahrungsberatung, Training, Psychosozialpflege und Arzneimitteltherapie. Ein Diabetes-Therapeut ohne Rücksicht auf die Ernährung ist keine gute Behandlung.

Jeder Zuckerkranke muss seinen Blutzuckerspiegel regelmäßig und korrekt messen können. Wegen der eventuellen Folgen gehört zu einer guten Behandlung auch die Kontrolle darüber. Ab einer bestimmten Diabetesperiode sollten die Nierenfunktionen ( "glomeruläre Filtrationsrate" und "Albumin-Creatininin-Verhältnis") und die Blutfette (Cholesterin, LDL-Cholesterin, HDL-Cholesterin, HDL-Cholesterin, Triglyceride ) alljährlich ermittelt und ein Ophthalmologe aufsucht werden. Die Untersuchung der Diabetesneuropathie kann von einem Allgemeinmediziner oder einem Neurologe durchgeführt werden.

Diabetes des Typs 1 muss auf Lebenszeit behandelt werden, obwohl sich sowohl der Bedarf an Insulin als auch der angestrebte HbA1c-Wert im Verlauf des Lebenszyklus verändern können. Ohne Insulin ist eine Behandlung nicht möglich, aber es gibt zwei Möglichkeiten, die Behandlung zu steuern. Eine intensive Insulinbehandlung, bestehend aus lang wirkendem Basalinsulin und kurz wirkendem Insulin, wird sinnvoll.

Von untergeordneter Bedeutung ist die herkömmliche Insulintherapie: Obwohl auch Basal- und kurz wirkendes Insulin injiziert werden, ist die Kohlenhydratmenge ein fester Bestandteil jeder Speise. Bei der Diabetestherapie des Typs 2 handelt es sich um eine Schritt-für-Schritt-Therapie. Führen diese Massnahmen nicht zu einem akzeptablen Resultat, wird eine medikamentöse Behandlung eingeleitet.

In der Regel wird die Behandlung mit der Metformintherapie gestartet. Bei unzureichender Kombinationsbehandlung muss endlich mit der Injektion von Insulin angefangen werden. Für die Behandlung eines Typ-2-Diabetikers in der Trächtigkeit vgl. Art. 4 Die Behandlung des Typ-3-Diabetes richtet sich nach den Beschwerden und der Schwere des Diabetes sowie nach den Grund- und Folgeerkrankungen.

In der Regel muss Insulin injiziert werden. Für die Therapie mit Insulin s. Diabetes mellitus type 1, für die Einnahme von oral verabreichten Antidiabetikern sind sie nicht zugelassen. Die durchschnittliche Blutzuckermenge sollte zwischen 85 und 105 mg/dl sein. Beim ungeborenen Baby einer trächtigen Frau mit Schwangerschaftsdiabetes besteht ein gesteigertes Neuralrohr- und Herzfehlerrisiko. Für alle ist die für alle empfehlenswerte Folsäureprophylaxe für die Frau mit Diabetes des Typs 4 besonders wichtig.

Bei der von Typ-4-Diabetes betroffenen Patientin sollte man sich darüber im Klaren sein, dass sich ihr Bedarf an Insulin nach der Entbindung erheblich ändern kann und eine Insulinverabreichung möglicherweise nicht mehr vonnöten ist. Bei der diabetischen Ketazidose kann es sich um die erste Manifestation des Diabetes mellitus handeln, wenn die ersten Symptome nicht berücksichtigt werden. Er wird durch einen Blutzuckerspiegel über 250 mg/dl mit ketonuria (Ketonkörper im Urin) oder ketonemia (Ketonkörper im Blut) bei einem pH-Wert unter 7,35 (arteriell) oder 7,3 (venös) bestimmt.

Dies ist eine Azidose des Organismus durch saure Ketonkörper. Der Blutzuckerspiegel ist bei der Diabetes-Ketazidose mit 250 mg/dl sehr hoch, aber der Insulinmangel verhindert, dass der Blutzucker die Blutkörperchen erreicht, was bedeutet, dass trotz Zuckerüberschuss zu wenig Energie vorhanden ist. Bei diabetischer Ketosäure kommt es zu einer lebensbedrohlichen Erkrankung.

Das Insulin wird nur in niedrigen Dosen verwendet, da seine schnelle Hochdosierung zu einer tödlichen Verlagerung der Kaliumionen im Körper führt. Hyperosmolares hyperglykämisches Syndrom ist ähnlich der Diabetes-Ketazidose. Die Blutzuckerwerte liegen über 600 mg/dl, was zu einer Überpolarität von über 320 mOsm/kg führt. Das hyperosmoläre hypererglykämische Krankheitsbild ist vergleichbar mit dem der Diabetikerin/Ketosäure.

Insulin wird auch in wesentlich geringeren Dosen verabreicht. Jedem Zuckerkranken sollte es möglich sein, die Anzeichen einer Hypoglykämie wie Tremor und Schwachheit frühzeitig und unbedenklich zu diagnostizieren. Beträgt der Blutzuckerwert dann zwischen 50 und 60 mg/dl, sollten wieder 20 Gramm Glucose konsumiert werden. Verwandte eines Diabetes-Patienten sollten mit der Anwendung einer Glucagon-Spritze absolut vertrauter sein.

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