Diab Mellitus

Kieselalgen

Zuckerkrankheit Die auch als "Diabetes" bezeichnete Erkrankung ist eine chronisch verlaufende Stoffwechselkrankheit, die sich in einem gesteigerten Zuckerspiegel manifestiert. Die Ursache dafür ist ein absoluter Insulinmangel (Diabetes mellitus type 1) oder ein verminderter Effekt (relativer Mangel) von Insulin (Diabetes mellitus type 2). Das Insulin ist ein von den Beta-Zellen der Pankreas produziertes Insulin und trägt maßgeblich zur Regulation des Blutzuckers bei.

Das Insulin ist wie ein SchlÃ?ssel, der die Zelle fÃ?r die Absorption von Glucose öffnet. Bei den meisten Menschen kommt es zu Typ-2-Diabetes (ca. 90 Prozent), bei ca. 10 Prozentpunkten zu Typ-1-Diabetes. Zuckerkrankheit kann auch durch Entzündungen, Medikamenteneinnahme usw. (auch Typ-3-Diabetes genannt) oder zum ersten Mal während der Trächtigkeit auftreten, die dann als Schwangerschafts- oder Trächtigkeitsdiabetes bekannt ist (auch bekannt als Typ-4-Diabetes).

Rund 415 Mio. Menschen auf der ganzen Welt sind davon betroffen und der Trend ist im Aufwind! Schätzungen zufolge werden bis 2040 rund 642 Mio. Menschen an Zuckerkrankheit erkranken. Fast 500'000 Menschen in der Schweiz sind Diabetiker, davon rund 40'000 mit Typ 1.

a class="title-down" href="/news/gesundheit-heute-news/artikel/diabetes-mellitus/#">Legende

Diabetis [mellitus] ("honigsüßer Fluss", Diabetes): chronisch gestörte Blutzuckersubstanz mit begrenzter Resorption der Zuckerzellen (Glukose) aus dem Körper, was zu einem Anstieg des Blutzuckers führt (Hyperglykämie). Zusätzlich zu den unten genannten Primärformen von Zuckerkrankheiten gibt es auch Sekundärformen von Zuckerkrankheiten, bei denen er das Ergebnis einer Trächtigkeit ist (Schwangerschaftsdiabetes), einer Krankheit oder einer Langzeiterkrankung mit diabetogenetischen Mitteln (Medikamente, die bei Steroiddiabetes z. B. Kortison hervorrufen können).

Im Regelfall geht der Zucker wieder verloren, wenn die Grunderkrankung therapiert wird oder das Arzneimittel eingestellt wird (falls dies möglich ist) - oder nach der Trächtigkeit. Bei allen Nebenformen des Zuckerspiegels besteht jedoch weiterhin eine symptomfreie (latente) Glukosetoleranz, so dass z.B. für Schwangere ein manifestiertes Diabetesrisiko zehn Jahre nach der Geburt von etwa 45% besteht.

Typ -1-Diabetes (Jugend-Diabetes mellitus, insulinabhängiger Zuckerkrankheit, IDDM): Autoimmunkrankheit, bei der die insulinbildenden Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse in der Regel durch eine Fehlfunktion des Abwehrsystems schnell zerstört werden. Infolgedessen ist die Pankreas nicht mehr in der Lage, Insulin zu bilden (absoluter Insulinmangel), was zu einem hohen Zuckerspiegel führt.

Typ-1-Diabetiker müssen für das lebenslange Einspritzen von körpereigenem Insulin (Insulinabhängigkeit) sorgen, um den Mangel an körpereigenem Diabetes zu mindern. Eine Prädisposition für Typ -1-Diabetes ist vererbbar, die dazugehörigen Erbanlagen sind bereits bekannt. Typ -1-Diabetes ist nicht zu heilen, aber nach intensivem Training und unter regelmäßiger Selbstkontrolle kann ein weitestgehend normalisiertes Lebensumfeld erreicht werden; Spätfolgen für das Blutgefäßsystem können nur verschoben, aber nicht verhindert werden.

Typ 2 Diabetiker (Erwachsener, Erwachsener, nicht insulinabhängiger Diabetiker, NIDDM): Reduzierte Insulinsensitivität, d.h. körpereigene Insulin-Resistenz in Verbindung mit eingeschränkter oder verzögerter Insulin-Produktion, was zu einem relativem Insulin-Mangel führt. Auf lange Sicht wird aus diesem realen Insulin-Mangel ein absoluter, d.h. vollständiger Insulin-Mangel mit einer entsprechenden Insulin-Abhängigkeit (d.h. die Insulininjektion).

Typ-2-Diabetes wird durch eine Kombination von Erbanlagen und negativen Umwelteinflüssen verursacht, die weitaus wichtiger sind als bei der Erkrankung. Es regelt auch das Insulin in unserem Organismus. Typ-1-Diabetes. Zucker und Traubenzucker. Glucose (Traubenzucker) ist unsere wichtigste Energiequelle und wird vor allem durch die Verwertung von Kohlehydraten aus der Ernährung erhalten.

Ist es die geringste Kohlenhydrateinheit, d.h. Glucosemoleküle, die vom Körper über das Herz des Menschen befördert werden und z.B. für stoffwechselbedingte Prozesse notwendig sind, sprechen wir von einem Zucker. Glucose wird durch das gesamte Körpergewebe in Blutzuckerform zu allen Zellen des Körpers geleitet, um sie mit der nötigen Kraft zu versorgen. 2.

Liegt mehr Zucker vor, als die Zelle braucht, wird der Überschuss an Zucker in Glucose vor allem in der Haut (Glykogen) und im Körperfettgewebe als Energievorrat gepuffert. Im Bedarfsfall wird der Stoff dann wieder gleichmässig ins Gewebe freigesetzt. Insulin. Für das Eindringen des Blutzuckers in das Innere der Zelle ist eine gewisse Schleusenhaltung erforderlich.

Das ist das metabolische Hormon Insulin, das die Übertragung von Blutzucker aus dem Blutkreislauf in das Innere der Zelle ermöglich. Gleichzeitig verhindert Insulin den Zusammenbruch der Glukoselager in der Haut. Beide Wirkungen führen dazu, dass der Zuckergehalt im Gehirn absinkt. Das Insulin wird von Beta-Zellen (B-Zellen, ß-Zellen), also Gruppen innerhalb der Langerhansschen Inseln der Pankreas (Struktur der Bauchspeicheldrüse) produziert.

Die Insulinfreisetzung wird durch eine Überversorgung mit Zucker (Glukose im Blut) hervorgerufen - ein Prozess, der 30 min nach einer Essensmahlzeit beginnt, insbesondere wenn Kohlehydrate wie Zuckerrohr, Traubenzucker und/oder Maltzucker ("Glukose") verzehrt werden. Wenn die Rückkoppelung zwischen Insulinfreisetzung und Blutzuckerversorgung einwandfrei verläuft, variiert die Blutzuckermenge (Glukose im Blut) nur sehr geringfügig.

Wenn die Beta-Zellen zu wenig oder gar kein oder zu wenig Blutzucker bilden, erhöht sich der Blutzuckerwert (Hyperglykämie). Zugleich fehlen jedoch Traubenzucker als Energiequelle in den Zellen des Körpers. Bei einer Konzentration des Blutzuckers von 180 wird die renale Schwelle erreicht, d.h. die Nieren können den in den Harn freigesetzten Blutzucker (Glukose) nicht mehr aufnehmen und dem Körper wieder zuführen.

Infolgedessen wird Glucose im Harn gefunden (Glucosurie). Wenn der Blutzuckerwert signifikant ansteigt (> 180 mg/dl), kann die Nieren nicht mehr den Blutzucker (Glukose) aus dem Primärurin ins Blut abführen. Die Langzeiteffekte eines zu hohen Blutzuckers sind jedoch viel drastischer als die Kurzzeiteffekte: Wie ein Turboauflader beschleunigen die Zuckerkrankheit alle Arterioskleroseprozesse mit gravierenden Folgen wie Sehstörung, Blindheit, Versagen der Nieren.

Absolute Insulinschwäche bei Typ-1-Diabetes. Bei Typ 1 Diabetes werden die insulinproduzierenden Beta-Zellen zerstört, was schnell zu einem völligen Mangel an Diabetes führen kann. In der Regel gibt es zunächst noch eine residuale Funktion, aber früher oder später gehen alle Beta-Zellen unter.

Eine Senkung des Insulinspiegels im Stimulierungstest (oGTT) kann bereits vor Beginn des Typ-1-Diabetes auf Typ-1-Prädiabetes hinweisen. Anders als bei Typ -1-Diabetes ist die Insulin-Resistenz von Muskeln, Gewebe und Lebern der Ansatzpunkt für Typ-2-Diabetes - alle diese Strukturen sind nicht mehr insulinempfindlich genug und können die Blutzuckerversorgung nicht mehr in ausreichendem Maße ausnutzen ( "beeinträchtigte Traubenzucker-Toleranz, Glukose-Toleranz-Störung, Glukose-Intoleranz, IGT").

Dadurch wird der Blutzucker (Glukose) nicht mehr aus dem Vollblut in die Körperzellen befördert und der Blutzuckerwert ist hoch. Anfänglich schafft es der Körper, den Blutzucker durch eine gesteigerte Insulinbildung (Hyperinsulinämie) weitestgehend aufrechtzuerhalten. Wenn jedoch der Insulingehalt konstant hoch ist und der Körper konstant zu viel Glucose bekommt, "verlangsamen" sich die Insulin-Rezeptoren (Strukturen der Körperzelle, an die die Insulinmoleküle andocken), was die Insulin-Resistenz steigert; auch die Beta-Zellen "verlangsamen" sich, was die Insulin-Produktion reduziert.

Neben einer physischen Prüfung verwendet der behandelnde Arzt zur Klärung eines bestimmten Diabetikers das Fingerspitzenblut (Kapillarvollblut) oder eine Achselvene ("Grenzwerte"). In der Klinik wird ein Blutzuckertagesprofil (BZ-Tagesprofil) zusammengestellt, für das kurz vor und zwei Stunden nach jeder Verpflegung der Fastenzeit der Blutzucker bestimmt wird.

Es erkennt zuverlässig, ob eine Zuckerkrankheit und/oder eine beeinträchtigte Glucosetoleranz - oft ein Vorläufer von Zuckerkrankheit - vorliegt. Nach 12 Stunden ohne Essen wird zunächst der Fastenblutzucker am Morgen ermittelt und dann eine Glucose- und Wasserzuckerlösung konsumiert. Bei Typ -1-Diabetes können auch häufig autoimmune Antikörper im Gehirn nachgewiesen werden, sowohl gegen Komponenten von Zellen der Insel ("GADA, ICA, IA-2") als auch gegen Insulin (Insulin-Autoantikörper, IAA).

Seit 2014 gibt es in Bayern ein Screening-Programm für einen Typ-1-Diabetes in Bayern â Bei Kindern im Alter von zwei bis fünf Jahren werden von Hausärzten oder Kinderärzten Autoantikörper im Blut auf Inselzellen überprüft und damit eine Vorhersage des Typs 1 gemacht. Es wird der Anteil des an den Zucker gebundenen Blutfarbstoffes Hämoglobin (Hb) bestimmt - je größer der Blutzuckerspiegel, umso größer die "Verzuckerung" des Blutfarbstoffes.

Fachleute der DDG raten dem Arzt, den HbA1c-Wert in Zukunft für die Diagnostik von Hochrisikopatienten zu verwenden - anstelle der bisher gebräuchlichen Blutzuckerbestimmung im Nüchternblut. Typ 2 Diabetiker liegen also bei einem Anteil von über 6,5 und Typ 1 Diabetiker bei unter 5,7 Prozentpunkten. Bei Typ -1-Diabetes ist dies neben einer entsprechenden Diät eine lebenslange Insulinspritze, bei Typ 2 Diabetikern nur dann notwendig, wenn die Beta-Zellen selbst nicht mehr genügend insulinbilden.

Therapie von Typ-1-Diabetes. Eine Insulin-Therapie ist bei Typ-1-Diabetes immer notwendig. Nach Möglichkeit wird die Insulin-Therapie intensiviert: Eine Untersuchung zeigte, dass Patientinnen und Patienten, die an sechs aufeinander folgenden Tagen "ChAgly"-CD3-Antikörper erhalten, auch nach mehreren Jahren noch mehr Insulin erzeugen als nicht behandelte Patientinnen und Patienten. 4. Die Verabreichung von Insulin als nasales Spray an Patientinnen und Patienten mit einem sehr hohen Typ-1-Diabetesrisiko vor Erkrankungsbeginn geht noch einen Schritt weiter.

Es soll die Entstehung der Stoffwechselkrankheit vermeiden oder wenigstens hinauszögern und soll eines Tages in erster Linie die besonders diabetesgefährdeten Jugendlichen und Kleinkinder vor Zuckerkrankheit bewahren. In fast 20% der Diabetiker vom Typ 2 wird der Metabolismus allein durch eine konsistente Veränderung des Lebensgefühls wiederhergestellt.

Mäßige Änderungen des Lebensstils wie z. B. eine ausgewogene Ernährungsweise, erhöhte körperliche Bewegung und Gewichtsabnahme können den Ausbruch der Erkrankung, insbesondere bei Risikopatienten, aufhalten. Gewichtsreduzierung ist ein wichtiger Bestandteil bei der Vorbeugung von Zuckerkrankheit. Ist der Blutzuckerspiegel immer noch nicht zufriedenstellend oder nimmt die Eigenproduktion von Insulin weiter ab, ist eine Insulin-Therapie erforderlich.

Zur Vermeidung von Injektionen werden zurzeit Inhalationsinsuline (z.B. Afrezza®) getestet und mit den Speisen eingenommen. Typ 1 Diabetiker müssen noch einmal am Tag lang wirkendes Insulin einnehmen. Wie bei der Insulinbehandlung ist auch bei der medikamentösen Behandlung zur Senkung des Blutzuckers eine regelmässige Blutzuckerselbstkontrolle erforderlich. In der herkömmlichen Inseltherapie wird Insulin zwei Mal am Tag injiziert, eine fixe Dosierung eines individuellen Insulins, immer zur selben Zeit und immer eine halbstündige vor den Mahlzeiten.

Die verstärkte herkömmliche Insulin-Therapie (IKT) ist jedoch für einen unregelmässigen Lebenslauf geeignet, erfordert aber Eigenverantwortlichkeit und Training. Bei jeder Verpflegung muss der Zuckergehalt im Blut ermittelt und die für die jeweilige Stoffwechselsituation erforderliche Menge Insulin kalkuliert und injiziert werden. Auch der Blutzuckerspiegel ist bei korrekter Ausführung besser als bei der herkömmlichen Insulin-Therapie, so dass der Zuckerspiegel weniger stark fluktuiert.

Oben: Herkömmliche Insulintherapie: Zweimal am Tag - vor dem Fruehstueck und vor dem Abendessen - wird ein mittellanges, effektives Mischinsulin (rote und gelbliche Kurve) injeziert. Die Insulingrundversorgung findet mit einer Spritze von lang wirkendem Verzögerungs-Insulin vor dem Schlafengehen statt, außerdem wird vor jeder Essensmahlzeit der momentane Zuckergehalt ermittelt und eine angemessene Dosis kurz wirkendes Normalinsulin (rote Kurve) injiziert.

Oben: Herkömmliche Insulintherapie: Zweimal am Tag - vor dem Fruehstueck und vor dem Abendessen - wird ein mittellanges, effektives Mischinsulin (rote und gelbliche Kurve) injeziert. Die Insulingrundversorgung findet mit einer Spritze von lang wirkendem Verzögerungs-Insulin vor dem Schlafengehen statt, außerdem wird vor jeder Essensmahlzeit der momentane Zuckergehalt ermittelt und eine angemessene Dosis kurz wirkendes Normalinsulin (rote Kurve) injiziert.

Bei richtiger Anwendung ist die IKT der herkömmlichen Insulin-Therapie weit übertrifft, denn der Insulin-Bedarf des Organismus kann stark schwanken: Er nimmt beispielsweise bei Entzündungen, aber auch im Verlauf des Urlaubs, aber bisweilen auch aus nicht erklärungsbedürftigen Ursachen ab - in der Regel kurz nach der Einleitung der Insulintherapie: dann scheint sich die Beta-Zellen nach der ersten Insulingabe temporär zu regenerieren.

Es wird wieder mehr Insulin freigesetzt, so dass sich der Blutzuckerspiegel zunächst ohne weitere externe Insulinzufuhr normalisiert. Falls der Organismus selbst noch eine bestimmte Insulinmenge herstellt, kann es zunächst ausreichend sein, wenn zusätzlich zu den Speisen normales Insulin injiziert wird. Insulin und Blutzuckertabletten werden oft in der sogenannten Kombinations-Therapie zusammengefasst, oft als Einführung in die lebenslängliche Insulin-Therapie.

Damit wird alle 5 min. die Konzentration des Blutzuckers in der interstitiellen Flüssigkeit des subkutanen Fettgewebes gemessen - nicht der Zuckergehalt im Vergleich zu herkömmlichen Messgeräten. rtCGM kann seit 2016 auf Kosten der GKV verordnet werden, wenn folgende Bedingungen eingehalten werden: rtCGM-Systeme können jedoch die herkömmliche Blutzuckerkontrolle nicht gänzlich ablösen. In der Interstitialflüssigkeit des subkutanen Fettgewebes liegt der Zuckerspiegel um 5-20 min hinter dem Zuckerspiegel im Blut zurück.

Wenn keine befriedigenden Resultate mit der Injektionsbehandlung erreicht werden, kann eine fortlaufende Insulininjektion von normalem oder analogem insulin mittels Insulinpumpe (CSII, fortwährende Insulininjektion ) in Betracht gezogen werden, aber auch bei Schwangerschaften, schnell fortschreitender Folgeerscheinungen (z.B. sehr schmerzhaften diabetischen Neuropathien) und anderen Vorgängen, die eine präzise metabolische Anpassung des Stoffwechsels erforderlich machen. Es wird eine mehrtägige Kanüle in das Fettgewebe des Unterleibs eingeführt und befestigt, durch die das Medikament automatisch freigesetzt wird.

Eine Insulininjektion ist immer erforderlich. Am besten subcutan, d.h. unter der Schale in das Fettpolster, z.B. aus dem Magen oder dem Schenkel. Das in den Unterleib injizierte Insektizid wird etwas rascher absorbiert. Insulinhaltige Präparate müssen vor dem Sprühen gemischt werden.

In der Regel darf kein Insulin mehr eingesetzt werden, das seine Färbung oder Konsistenz geändert hat (z.B. Streifenbildung). Im Jahr 2006 wurde in Deutschland für einen kurzen Zeitraum ein inhalatives Insulin (Exubera®) vermarktet. Bei der Diabetesprognose kommt es in der Regel darauf an, wie gut es möglich ist, den Blutzuckerwert so normal wie möglich zu halten, um Spätfolgen so lange wie möglich aufzuschieben.

Bei Typ -1-Diabetes hängt die Vorhersage von dem Lebensalter ab, in dem die Krankheit auftritt: Wenn der Betroffene etwa 10 Jahre ist, kann dies eine Verkürzung der Lebenserwartung um etwa 15 Jahre sein. Wurde die Diabetesdiagnose erstellt, ist das eine gewaltige Veränderung. Am Anfang steht die Angst, insbesondere mit dem Sprühen nicht fertig zu werden, im Mittelpunkt.

Zuerst ist es nicht leicht, sich selbst zu injizieren, aber mit der passenden Methode schmerzt es kaum. Schließlich haben die meisten Patientinnen und Patienten nach einigen Wochen eine bessere Beherrschung der Injektionen als ihre Ärztinnen und Ärzte. 4. Die Basis für eine gelungene Diabetesbehandlung ist ein umfassendes Training, das Ihnen helfen soll, Ihr tägliches Handeln trotz Zuckerkrankheit verantwortungsvoll und tatkräftig zu steuern.

Mediziner, Ernährungswissenschaftler, Fußspezialisten und Krankengymnasten zeigen Ihnen, wie Sie den richtigen Zuckergehalt im Blut bestimmen und Insulin injizieren, was Sie bei der Arzneimitteleinnahme beachten müssen, was Sie bei Folgekomplikationen wie Hypoglykämien und Hyperglykämien tun müssen, welche Ernährung und welcher Sport für Sie die besten sind oder welche Massnahmen auf einer guten Haut- und Fu?

Der nachhaltige Therapieerfolg erfordert bei kaum einer anderen Erkrankung ein so großes Mass an präzisem Wissen, Eigenverantwortung und Disziplin: den Blutzuckerspiegel regelmässig zu überprüfen und sich - möglicherweise mehrfach am Tag - zu injizieren, die Eigenbeobachtung zu praktizieren, um Zeichen von Hypoglykämie oder Hypoglykämie frühzeitig zu entdecken und die ungünstigen Lebensgewohnheiten, die den Alltag über viele Jahre mitbestimmt haben, durchweg zu verändern.

Letztendlich kommt es auf jeden einzelnen Menschen an, ob Zuckerkrankheit das ganze Menschenleben steuert oder ob der Betroffene den Blutzuckerspiegel kontrolliert. Die nicht immer einfachen "selbsttherapeutischen" Voraussetzungen werden durch das Diabetes-Training, in dem die theoretischen und praktischen Fähigkeiten zum Umgangs mit dem Thema Zuckerkrankheit vermittelt werden, gut bewältigt. Kohlehydrate sind nichts anderes als Zucker-Moleküle (Glukose, Fruchtzucker, Galactose, Stärke) in verschiedenen Zusammensetzungen.

Eine Untersuchung hat ergeben, dass Menschen, die ihre Muskulatur trainieren, anfälliger für Insulin sind, so dass mehr Glucose aus dem Körper in die Zellen eindringt. Am Anfang ist es nicht nur vor und nach dem Sport, sondern auch während des Trainings von Bedeutung. de - Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG, Bochum): Wissenschaftliche, sehr umfangreiche Informationsseite - auch über das Stoffwechselsyndrom (Stichwortsuche). www.diabetikerbund. de - Webseite der grössten Selbsthilfe-Organisation für Zuckerkranke in Deutschland, Kassel: Neben einer Vielzahl von Infos gibt es ein Diabetes-Wörterbuch für alle Fachausdrücke, Praxistipps und Informationsbroschüren sowie den Europa-Notfallreport zum Download.

www.diabetes-risiko. de - Webseite der Stiftung Deutscher Diabetes, München: Fokus ist "Diabetes erkennen und Risiken vermeiden", mit technischem Lexikon, diabetischen Kochrezepte und nützlichen weiteren Verlinkungen - Angebote auch für Information zum Stoffwechselsyndrom (Stichwortsuche). www.diabetes-verlag. de - Internet-Seite mit zahlreichem Informationsangebot zum Themenschwerpunkt, der Diabetespass kann hier gegen eine Schutzgebühr mitbestellt werden:: |Bopp: Zuckerkrankheit.

Stiftungs-Warentest, 2000 mit vielen Hinweisen zur alltäglichen Therapie und einem Extra-Kapitel zum Thema: Trotz Zuckerkrankheit werden.

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