Blutzuckertest Werte

Werte der Blutzuckermessung

Sind die Werte deutlich höher, kann die Diagnose grundsätzlich bereits gestellt werden. Der OGTT funktioniert? Auch bei Schwangerschaftsdiabetes, einer speziellen Form von Diabetes, die mit physischen Veränderungen während der Trächtigkeit einhergeht: Die körpereigenen Zellen sind immer unempfindlicher gegen das Blutzucker senkende Insulin. Die Blutzuckerwerte steigen. Schwangerschaftsdiabetes tritt bei fast vier Prozentpunkten aller Frauen in Deutschland auf.

Da schwangere Frauen häufiger an bestimmten Risiken wie z. B. Alterung und Adipositas leiden als noch vor wenigen Jahren, nimmt die Zahl der Erkrankung zu.

Die Untersuchung wird in der Regel zwischen der ersten und zweiten Woche der Schwangerschaft und bei speziellen Risiken wie Adipositas oder hohem Blutdruck früher durchgeführt. Bei der Schwangeren wird ein Glukosesirup getrunken, der 50 g Traubenzuckergehalt hat. Etwas später wird ihr Zuckergehalt ermittelt. Sind die Werte wesentlich höher, kann die Diagnostik grundsätzlich bereits durchgeführt werden.

Steigt der Blutzuckerspiegel jedoch moderat an, sollte der Patient zur Steuerung eine komplette OGTT durchführen. Sie muss trocken sein, was heißt, dass sie wenigstens acht Std. nicht gefressen haben darf. Zudem kann ausgeschlossen werden, dass die Mutter bereits einen erhöhten Zuckergehalt hat, was beim anschließenden Provoziertest eine Gefahr darstellen könnte.

Nachdem der Nüchternblutzucker bestimmt wurde, nimmt die Versuchsperson innerhalb weniger Augenblicke 75 g Glucose zu sich. Ein und zwei Std. später wird der Blutzucker im venösen Gefäß des Patienten nachgebildet. Während dieser Zeit sollte Ihr Organismus in der Lage sein, eine bestimmte Menge Glucose aus dem Körper auf die Zellen zu übertragen.

Gelingt dies dem Körper jedoch nicht, sind höhere Blutzuckerspiegel angezeigt. Was sind pathologische Werte? Fastenblutzucker sollte unter 92 mg pro Dekiliter (mg/dl) oder unter 5,1 mg pro l des Blutes (mmol/l) sein. Nach Ablauf einer knappen halben Stunde muss der Zuckergehalt wieder unter 180 mg/dl (10 mmol/l), nach zwei bis 153 mg/dl (8,5 mmol/l) gesunken sein.

Wenn nur ein einziger Blutzuckerwert höher ist, diagnostiziert der Doktor den Schwangerschaftsdiabetes. Wenn der Fastenzucker bereits 126 mg/dl (7 mmol/l) überschreitet, sollte kein Belastungsversuch durchgeführt werden. Wofür steht Schwangerschaftsdiabetes? Schwangerschaftsdiabetes heißt, dass der Frauenkörper aufgrund der Trächtigkeit nicht mehr in der Lage ist, Zucker aus dem Körper aufzunehmen. Deshalb sollten Risikofrauen so weit wie möglich Risiken wie Fettleibigkeit oder hoher Blutdruck verringern und regelmässig überprüfen lassen.

Auf jeden Fall muss der Blutzucker während der Trächtigkeit kontrolliert und normiert werden, um negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Frau und Sohn zu vermeiden. Wenn nicht, muss die werdende Frau Insulin einnehmen. Weitere blutzuckersenkende Mittel, so genannte mündliche Antidiabetika, sind für Frauen in der Regel nicht tauglich. Manche Arzneimittel wie Kortison oder Hormone der Schilddrüse ändern den Blutzuckerwert und können den Nachweisfälschen.

Auch sollte die Frau vor oder während der Schwangerschaft exzessive sportliche Aktivitäten meiden und nicht mitrauchen.

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