Blutzuckersensor

Blutzuckersensor

Seit sechs Wochen misst Ernst Hafen auch permanent seinen Blutzuckerspiegel in der subkutanen Fettindustrie. Die Blutzuckermessung erfolgt über einen stachellosen Scanner. Gemeinsam mit dem Universitätsspital Zürich hat die Empa einen Sensor entwickelt, der den Blutzucker durch Hautkontakt misst.

Blutzuckersensor - AMS macht den nÃ?

Der Sensorhersteller aus dem niedersächsischen Oberpfaffenhofen hat mit der Akquisition seines Konkurrenten Heptagon im vergangenen Herbst seine Geschäftsbeziehungen zu Apple weiter intensiviert. Darüber hinaus fertigt und vertreibt das Unterneh-men Sensorik für die Medizintechnik. Gerade in diesem Bereich sieht ein Analytiker der Investment Bank Morgan Stanley in einer Unternehmensstudie den nÃ?

Seit Jahren erforschen finanzstarke Medizintechnik-Hersteller, wie sich der Blutzuckerspiegel über die Kopfhaut bestimmen lässt. Er glaubt, dass AMS mit zwei in diesem Jahr bisher präsentierten Jetons in der Lage ist, das Schicksal von Diabetes-Patienten entscheidend zu ändern. Im Gegensatz zu den beiden Konkurrenten Analoge Geräte und Verbraucherphysik ist es dem Hersteller nun möglich, alle für die Messung des Blutzuckerspiegels erforderlichen Komponenten in einem einzigen Gerät zu vereinen.

Nach Einschätzungen der International Diabetes Association hat sich die Gesamtzahl der Diabetespatienten zwischen 2000 und 2015 von 151 auf 415 Mio. fast verdreifacht. 4. Im Jahr 2040 könnte diese Nummer auf über 640 Mio. anwachsen. Für den Bereich der Blutwertmessung bei Diabetespatienten erwartet Morgan Stanley zum ersten Mal seit einigen Jahren die Marke von 4 Milliarden US-Dollar.

Dies könnte für AMS einen jährlichen Zusatzumsatz von bis zu 200 Mio. US-Dollar ausmachen. Er gibt auch zu, dass andere Konkurrenten hinter dem Betrieb stehen. Es gibt auch andere Möglichkeiten, wie z.B. die Blutzuckermessung über die Flüssigkeit mit einer Speziallinse. Auch wenn die Sensorik zur Überwachung des Blutes von Diabetes-Patienten für die AMS Aktie imaginär ist, hat Morgan Stanley sie seit ihrer ersten Berichterstattung vor wenigen Monaten nur mit "Equal-weight" und einem Preisziel von nur 60 Francs bewertet.

Intelligenter Blutzuckersensor "Glucolight" mißt die Blutzuckerwerte durch Körperkontakt.

Gemeinsam mit dem Universitätsspital Zürich hat die Empa eine Sonde zur Blutzuckermessung durch Kontakt mit der Luft erarbeitet. Glucolight " sollte zunächst bei Frühchen angewendet werden, um Hypoglykämie und den daraus resultierenden Gehirnschäden vorzubeugen. Damit dies nicht passiert, muss der Blutzuckerwert des Kindes regelmäßig gemessen werden. In einem vom SNF geförderten Forschungsprojekt haben die Empa und das Universitätsspital Zürich deshalb gemeinsam den Blutzuckersensor "Glucolight" erarbeitet, der den Blutzuckerwert ohne Blutabnahme durch die Schale messe.

Dazu muss der Durchlässigkeitswert der Schale bekannt sein. Dazu wird eine Blutentnahme verwendet, um den Blutzuckerspiegel zu bestimmen und zugleich den Glucosegehalt auf der zu untersuchen. Aus diesen beiden Meßwerten kann die Durchlässigkeit berechnet und der Fühler kalibriert werden. "Glucolight " schützt Frühgeborene vor der Blutentnahme und erlaubt zugleich eine ständige Kontrolle des Blutzuckers.

Ermöglicht wird dies durch die neue Messtechnologie des "Glucolight". Die Sonde setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: einem am Universitätsspital Zürich entstandenen Messkopf für die Mikrodialyse mit einer an der EMPAG entwickelter "intelligenter" Membran, Leuchtmitteln, einer Vakuumpumpe und einem Mikrofluidikchip mit Fluorimeter, der ebenfalls am Universitätsspital Zürich entstanden ist. Unter Einwirkung von sichtbarer Strahlung kehrt sie zu ihrer originalen, farbneutralen Form zurück.

Dadurch "öffnet" sich die Membrane bei Einwirkung von UV-Strahlung, Glucosemoleküle streuen verhältnismäßig leicht von der Oberfläche durch die Membrane. Unter Einwirkung von sichtbaren Lichtverhältnissen gelangen wesentlich weniger Glucosemoleküle durch die Bahnen. Der etwa drei Millimeter große Meßkopf wird zur Vermessung auf die Babyhaut aufgesetzt. Anschließend wird der Meßkopf mit sichtbaren Strahlen beleuchtet - einige Glucosemoleküle streuen von der Oberfläche durch die Membrane.

Forschungen mit und über "Glucolight" gehen weiter Die Wissenschaftler meldeten für "Glucolight" zur Jahresmitte 2014 ein entsprechendes Erbe an. Erste klinische Untersuchungen am Universitätsspital Zürich sind für 2015 vorgesehen.

Es wird aber voraussichtlich noch einige Jahre vergehen, bis "Glucolight" als Standard verwendet werden kann. Gegenwärtig verhandeln die beiden Spitäler in Zürich mit Partnerfirmen über die Industrieproduktion des Aufnehmers. Zukünftig können sich die Forscher den Einsatz von "Glucolight" auch in anderen Gebieten, wie zum Beispiel bei Diabetes, denken.

Mehr zum Thema