Blutzucker Unterzucker

Hypoglykämie der Blutzuckerwerte

Das Pankreas produziert Insulin, das den Blutzuckerspiegel reguliert. Hypoglykämie ist eine Folge der Insulinbehandlung bei Diabetikern. Östereichische Apothekerkammer: Traurige Situation wegen zu niedrigem Blutzucker

Bei der Messung ihres Blutzuckers finden sie oft einen sehr geringen Blutzucker. "Die Energielosigkeit im Hirn kann beispielsweise zu Geh-, Seh- oder Geistesstörungen, aber auch zu Stimmungsschwankungen führen", erläutert Dr. Bernhard Kulzer, Diplompsychologe am Diabetes-Zentrum Mergentheim, in der Apothekenzeitschrift "Diabetiker Ratgeber". Eine sehr schwere Hypoglykämie kann Diabetes stark beeinträchtigen, wenn sie beispielsweise als Straßenverkehrsteilnehmer nicht mehr richtig reagiert.

Hypoglykämie - Eine weitere Stressform

Im Jahr 1977 hat der Wissenschaftler Hans Selye den Terminus "Stress" geprägt. Stress heißt für mich per definitionem, dass Sie mehr Aufmerksamkeit schenken, als Sie verdienen. Streß kann viele Dinge sein, bzw. es gibt viele Dinge, die uns einzeln belasten können. Bei manchen Menschen ist es Stress, wenn sie nicht sprechen dürfen. Zum anderen ist es Stress, wenn er sprechen muss.

Stressforscher sagen, dass wir heute mehr als 100 Mal mehr gestresst sind als die Generationen unserer Grosseltern bei der Arbeit und im täglichen Leben. Verschmutzungen und Toxine wie Kunststoffe oder chemische Stoffe in unseren Lebensmitteln sind ebenfalls eine Belastung für unseren Organismus. Das sind alles Stressfaktoren, auf die Sie nur mehr oder weniger Einfluß haben, denn die Mehrzahl von ihnen lässt sich durch äußere Einflüsse, das Benehmen anderer Menschen oder berufliche Gegebenheiten nicht vollständig umfahren.

Aber so verschieden die Stressfaktoren auch sind, die Reaktion, die später im Organismus hervorgerufen wird, ist immer noch die gleiche wie seit der Frühgeschichte der Menschheit. Wie die physischen Reaktion auf eine objektive Gefährdungsbeurteilung aussah, beschreibt der Stresswissenschaftler Walter Cannon 1915 mit dem Ausdruck "Kampf oder Flucht".

Der Adrenalinspiegel wird durch das nervöse System zur Adrenalinfreisetzung angeregt und der Organismus in den Alarmzustand versetzt. Sie soll den Organismus vor den schädlichen Auswirkungen einer zu lang anhaltenden und starken Aktivität durch den Adrenalinspiegel bewahren. Das Cortisol nimmt bei körperlicher Anstrengung zu und steigert den Blutzucker vor allem durch das in den Zellen der Pankreasinsel produzierte Glukagon, um den Organismus mit rasch verfügbarer Glucose zu versorgen.

Glyconeogenese ist ein katabolischer Prozess, bei dem der Organismus aus dem Eiweiß in den Muskeln Glucose ausbildet. Allerdings ist diese Art der Energieerzeugung in der Realität praktisch unerheblich, da nur etwa 3g Glucose pro Std. aus Eiweiß gewonnen werden können. Wenn der Blutzucker durch die abgegebene Glucose wieder ansteigt, wird das Hormon Insulin aus der Bauchspeicheldrüse abgelassen.

Der Antagonist des Glucagon ist das so genannte Insektizid, das den Glucosetransport in die Zelle anregt und den Blutzuckerwert mindert. Unterzuckerung tritt auf, wenn der Blutzucker zu niedrig ist, weil die eigenen Vorräte aufgebraucht sind und kein Bedarf an Nahrungsmitteln oder Getränke vorhanden ist. Eine Situation, die der Organismus mit einem Heißhungerangriff abwehren will.

Unter Unterzuckerungen oder Umgangssprachliche Hypoglykämien oder Hypoglykämien verstehen wir in der Humanmedizin einen zu geringen Blutzucker oder eine zu niedrige Blutzuckerkonzentration. Hypoglykämien werden als nicht-diabetisch definiert, da Zuckerkranke aufgrund ihrer zugrundeliegenden Erkrankung per definitionem eine andere Glukose-Toleranz haben. Es handelt sich um eine schwerwiegende bewußtlose Unterzuckerkrankheit, die bei längerem Aufenthalt und sehr niedrigem Blutzuckergehalt zum Tode führt.

Der Zucker-Schock kann bei der Zuckerkrankheit Zucker als Folge einer zu großen Insulinaufnahme entstehen, oft im Zusammenhang mit dem Verlust einer Nahrung oder einer längeren und schweren Anspannung. ein unausgeglichener Blutzuckerwert aufgrund einer zu rechtzeitigen Versorgung mit Kohlehydraten vor der Beladung, die dann während der Beladung rascher nachlässt.

durch ungenügende oder gar keine Nahrungszufuhr vor der Exposition. eine sehr lang anhaltende Dauerbelastung (z.B. Triathlon, Marathon) mit unzureichend befüllten Glykogenspeicher ohne Aufnahme von Kohlehydraten während der Aufladung. Diese Prozesse sind in biochemischer Hinsicht mit den beiden hormonellen Stoffen Kortisol, Adrenalin, Glucagon und Insulin verwandt, die in einer wellenförmigen Sequenz zur Regulierung des Blutzuckers freigesetzt werden.

Die Unterzuckerung tritt also auf, wenn wir lange Zeit nicht fressen und kann durch starke physische Anstrengung verstärkt werden. Längeres Nichtessen ist Stress für unseren Organismus. Regelmässige Verpflegung ist unerlässlich, um eine Unterzuckerung zu verhindern. Bei weniger laufen Sie das Risiko, in eine Unterzuckerung zu kommen und damit in den Teufelskreislauf von hoher Cortisolkonzentration bis hin zu Insulinfreisetzung und gefräßigen Hungerattacken einzutreten.

Es ist auch eine Erklärung dafür, warum man ohne Verzehr dicker werden kann. Das Hormonsystem und der Organismus sind kompliziert und der Körperfettabbau kann nicht auf den puren Kalorienkonsum reduziert werden. Regelmäßiges Verzehr der richtigen Nahrungsmittel (tierisches Eiweiß, pflanzliches Material, gesundes Fett) ist eine einfache Möglichkeit, den Blutzucker ständig zu halten und sich nicht den Stressoren der Hypoglykämie zu unterwerfen.

Wir wünschen viel Glück bei der Vermeidung von Unterzuckerung! Foto: Regelmäßige Verpflegung als Grundlage zur Blutzuckerstabilisierung ist eines der wesentlichen Grundsätze einer optimalen Ernährungsweise, die wir sehr gut bei allen unseren Kundinnen und Patienten, Sportlern und vor'n'after Transformierungen einhalten.

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