Bei Diabetes

Für Diabetes

Wieviel ist in dem Essen? Bei Diabetes ist neben der Medikamentenbehandlung mit Insulin und einer ausreichenden körperlichen Bewegung eine ausgeglichene Ernährungsweise von entscheidender Bedeutung. Bei Diabetikern ist die richtige Dosierung der Nahrung ebenso wichtig wie bei Nichtdiabetikern. Unten lernen Sie, wie Sie sich bei Diabetes gut ernähren können und was Sie beachten sollten.

Wichtigste Basisnährstoffe sind Kohlehydrate, Fette und Proteine. Darüber hinaus sind in unseren Nahrungsmitteln auch fette und fettlösliche Vitalstoffe, Mineralien (Mengen- und Spurenelemente), pflanzliche Sekundärstoffe, Nahrungsfasern und natürlich Trinkwasser enthalten. Hauptsächlich liefern die Basisnährstoffe unserem Organismus die notwendige Nahrung (Kalorien), Baustoffe für unsere Zelle und stellen bedeutende Energiereserven dar. Das Einnehmen der korrekten Nährstoffmenge ist eine grundlegende Voraussetzung für eine gute und ausgeglichene Diät.

Aus diesem Grund gibt die DGE ( "Deutsche Ernährungsgesellschaft ") eine Handlungsempfehlung ab, wie viel Energie pro Tag (EN%) auf Kohlehydrate, Fette und Proteine entfällt: Der wichtigste Nahrungsbestandteil sind mit ca. 50-55% die Kohlehydrate, ca. 30-35% der täglichen Energie sollten durch Proteine zugeführt werden und nur 10-15% in Fettform.

Dieses Grundbedürfnis betrifft Menschen mit und ohne Diabetes. Kohlehydrate sind unsere wichtigsten Energielieferanten, etwa 50% der täglich erforderlichen Energie sollten von ihnen geliefert werden. Kein Wunder also, dass sie die Basis für nahezu jede Speise sind und auch die Diät bei Diabetes mitbestimmen.

Kohlehydrate sind jedoch nicht gleich Kohlenhydrate: Man unterscheide zwischen Einfachzucker (z.B. Fructose), Disaccharid (z.B. Lactose) und Polysaccharid (Stärke). Dadurch sind diese Nahrungsmittel besonders für Diabetes gut verträglich. Kohlehydrate sind der einzige Basisnährstoff, der den Zuckerspiegel im Blut beeinflusst - besonders bei Diabetes sind die richtige Dosierung und die richtige Kohlehydrate ausschlaggebend.

Lebensmittel mit einem geringen Glykämieindex ("langsame Kohlenhydrate"), wie z. B. Leguminosen, Kopfsalat oder Hafer, sollten daher Nahrungsmitteln mit einem hohen Glykämieindex ("schnelle Kohlenhydrate" wie Weißbrot, Pommes frites, Cornflakes, Früchte, Alkohol) vorzuziehen sein. Fetten macht dick? Auch wenn sie keinen unmittelbaren Einfluß auf den Blutzucker haben, sind Fettstoffe eine wichtige Steuerungsgröße für eine ausgewogene Diät bei Diabetes.

Fett liefert die meiste Nährstoffe, aber man bekommt nicht notwendigerweise Fett von ihnen. Weil z. B. Fett weniger gesättigt ist als Kohlehydrate und zugleich sehr viel Kalorien enthält, ist es ratsam, es sparsam zu verzehren (Fette sollten höchstens 35% der Tagesration ausmachen). Trotzdem sind Fettstoffe lebensnotwendig und der völlige Verzicht ist gesundheitsschädlich.

Eine Vielzahl von Vitaminen und Speisefettsäuren als Baumaterial der Zelle kann nicht ohne Fett eingenommen werden. Ein weiterer entscheidender Faktor ist, welche Fettsorten wir konsumieren: Die ungesättigten und Omegafettsäuren kommen hauptsächlich in Öl wie Lein-, Raps- oder Olivenöl vor, bewahren die Blutgefäße vor Arterienverkalkung und sind gut für das Herz-Kreislauf-System.

Mit dem verantwortungsbewussten Einsatz von fetten Nahrungsmitteln können Zuckerkranke Herzinfarkte und Schlaganfälle verhindern. Vor allem Pflanzenfette wie Oliven- oder Rapsöl sind für Zuckerkranke ein gesunder Fettvorrat! Eiweiß, auch Eiweiß oder Eiweiß oder Eiweiß oder Eiweiß bezeichnet, sind wichtige Grundnahrungsmittel. Besonders bedeutsam sind sie für den Muskelaufbau, Hormone (z.B. Insulin) und Enzyme. Bei Diabetikern besteht kein erhöhter Proteinbedarf.

Eiweißreiche Nahrungsmittel sind unvorteilhaft, da sie oft auch einen höheren Fettgehalt, Cholesterin- und Energieverbrauch haben. Außerdem können die Diabetiker ihre Leber überlasten. In der diabetischen Nierenerkrankung darf die Proteinzufuhr nicht zu hoch sein. Statt strikter Ernährungspläne und des Verzichts auf bevorzugte Ernährungsgewohnheiten steht heute die korrekte Zusammenstellung der Basisnährstoffe Kohlenhydrate, Proteine und Fette sowie die Zufuhr der erforderlichen Kalorien in der Nahrung von Menschen mit Diabetes im Mittelpunkt.

Die erste Voraussetzung für eine ausgewogene Diät ist ausreichendes Trinkwasser - 2 l sollten an einem Tag eingenommen werden, am besten mit kalorienfreien Getränken wie z. B. Wasser oder Teetrink. Die wichtigste Nährstoffquelle ist eine Mischung aus Kohlehydraten, Proteinen und Gemüse: Genügend "langsame" Kohlehydrate beinhalten z.B. 200g Erdäpfel, natürlichen Reis oder Vollkorn-Reis oder Nudeln.

Verbinden Sie gesundes Vollkornprodukt mit Frischobst und Frischgemüse. Bei Diabetes sind fünf regelmässig über den Tag verteiltes Essen oft besser als drei grosse Mägen. Kohlehydrate werden dem Organismus ständig zur Verfügung gestellt und der Blutzuckerwert fluktuiert nicht so sehr. "Sie sind, was Sie essen" - dieses Wort wird oft für eine gesündere Diät verwendet.

Aber gerade bei Diabetikern muss man besonders auf die eigene Diät und damit auf die eigene gesundheitliche Verfassung achten. Was wir Ihnen gerne beweisen wollen, ist, dass eine gute Diät nichts mit Opfern zu tun hat. Lass dich von unseren Rezepten für Diabetes begeistern - und vor allem: Viel Spass beim Zubereiten! Unterstützen Sie uns bei der Erweiterung unserer Rezept-Sammlung für Diabetes und schicken Sie uns Ihre Lieblingsspeisen per E-Mail an diabetes@stadapharm. de!

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