Arginin Diabetes

Diabetes mit Arginin

Zehn Millionen Menschen weltweit leiden an Diabetes mellitus, der häufigsten Stoffwechselerkrankung. und ihre Bedeutung für den Diabetes. Mit Arginin kann die Insulinresistenz reduziert werden. Die Medikamente für Diabetes sind meist synthetischen Ursprungs. Bei Diabetikern ist die Argininkonzentration im Blutplasma oft reduziert.

Zuckerkranke Menschen benötigen Arginin - Heft 6/2014

Zehntausende Menschen auf der ganzen Welt sind an Diabetes mellitus leidet, der häufigste Stoffwechselkrankheit. Aktuell durchgeführte Untersuchungen belegen, dass der Proteinbaustein L-Arginin und der daraus entstehende Messenger-Stoff Kohlenmonoxid (NO) die für Zuckerkranke typ. Stoffwechselerkrankungen reduzieren. Rund sieben Mio. Menschen in Deutschland sind heute an Diabetes leidet, davon 90% Typ-2-Diabetes. Für die Aufnahme von Blutzucker brauchen sie viel mehr Schlafmittel - die Insulinempfindlichkeit sinkt.

Typ-2-Diabetes tritt mit steigendem Lebensalter öfter auf, tritt aber auch in jungen Jahren auf, insbesondere bei Übergewichtigen. Aus Arginin ist die einzigste Fettsäure, aus der der bedeutende Kurierstoff Stickoxid (NO) gewonnen werden kann. NEIN hat eine Reihe von entscheidenden Funktionen im Körper: Eine der bedeutendsten ist die Durchblutungsstörungen, und damit die Regulierung des Blutzuflusses, indem die Adern entspannt und erweitert werden.

Aber L-Arginin und NICHT können noch viel mehr: Sie erhöhen beispielsweise die Insulinfreisetzung aus den ? Bauchspeicheldrüsenzellen und reduzieren zugleich die Inulinresistenz. Bereits 2001 konnten Forscher aus Italien und England nachweisen, dass eine Aufnahme von L-Arginin die Stickoxid-Konzentrationen im blutenden Organismus erhöht. Durch die erhöhte NO-Konzentration in der Untersuchungsgruppe kam es zu einer signifikanten Steigerung der Insulinsensitivität der Zellen gegenüber einer Vergleichsgruppe, die nur ein Plazebo anstelle von L-Arginin erhalten hatte.

Darüber hinaus hat erwartungsgemäß die Zufuhr von L-Arginin zu einem signifikant geringeren Durchblutungsdruck geführt, während der Blutfluss am Vorderarm erhöht wurde (Piatti et al., 2001). Lucilla Montis und ihre Mitarbeiter von der Mailänder Uni haben in einer zufälligen Doppelblindstudie aus dem Jahr 2012 den Zusammenhang der Langzeitverabreichung von L-Arginin auf die Funktionsweise von ? Zellen und die Insulinempfindlichkeit bei 144 Versuchspersonen mit Stoffwechselsyndrom untersucht.

Bei den Testpersonen, die über einen Zeitabschnitt von 18 Monate L-Arginin erhalten und zugleich ihren Lebenstil geändert haben, wurden die Insulinempfindlichkeit und die Traubenzucker-Toleranz signifikant verbessert. Blutzuckertoleranz ist ein Hinweis auf eine beeinträchtigte Blutzuckereinstellung. Ziel ist es zu untersuchen, wie gut der Organismus sehr hohe Dosierungen von oraler Glucose durch Erhöhung der Produktion von Insulin bekämpfen kann.

Bei allen Versuchspersonen waren die Blutzuckertoleranz, die Insulinempfindlichkeit und das metabolische System beeinträchtigt, und 24% der Versuchspersonen hatten Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sie kamen zu dem Schluss (Monti et al., 2012), dass die Einnahmezeit von 18 Monate für Menschen mit solchen Erkrankungen wahrscheinlich zu kurz war. Im folgenden Jahr wurde in einer weiteren Untersuchung der Zusammenhang von L-Arginin mit der Innenschicht der Gefässe (Endothelfunktion) sowie die Insulinempfindlichkeit und -produktion untersucht.

Wie in der vorangegangenen Untersuchung stellten die Studienteilnehmer zunächst eine gestörte Blutzuckertoleranz, eine reduzierte Insulinempfindlichkeit und ein Stoffwechselsyndrom fest. Die Testpersonen zeigten nach der Einnahme von L-Arginin in Verbindung mit einer Ernährung eine Verbesserung der Endothelfunktion, einen verbesserten Glukosestoffwechsel und eine gesteigerte Insulinausschüttung mit erhöhter Insulinempfindlichkeit (Monti et al., 2013).

Sie kommen zu dem Schluss, dass die diätetische Behandlung mit L-Arginin sowohl für Menschen mit Diabetes mellitus als auch für Menschen mit einem erhöhten Risikopotenzial für Herz-Kreislauf-Erkrankungen nützlich ist. Die Supplementierung mit L-Arginin hat neben der günstigen Auswirkung auf die Blutzuckertoleranz sowie auf die Insulinempfindlichkeit und -produktion auch einen besseren Antioxidationszustand zur Folge (Fazelian et al., 2014).

Die mangelnde Durchblutung der Gliedmaßen in Kombination mit diabetischen Nervenschäden ist die Hauptursache für das Diabetes-Fuß-Syndrom, eine der häufigst auftretenden Amputations-Ursachen in Deutschland. In einer 2004 von Forschern aus den USA veröffentlichten Untersuchung wurde gezeigt, dass L-Arginin dem Mangel an Durchblutung vorbeugt und so eine Amputation verhindern kann. Darüber hinaus weist die Autorin darauf hin, dass eine Einnahme von L-Arginin zu einer signifikant rascheren Heilung der charakteristischen Ulzera geführt hat - ohne dass es zu Begleiterscheinungen kam (Arana et al., 2004).

Gegenwärtig wird viel an L-Arginin und seinen zugrunde liegenden Wirkmechanismen bei Diabetes mellitus erforscht. Dies belegen drei neuere Untersuchungen aus den Jahren 2013 und 2014, die auch einstimmig zu dem Schluss kommen, dass eine angemessene Zufuhr von L-Arginin notwendig ist, um den bedeutenden Kurierstoff Stickoxid ausreichend produzieren zu können (Hoang et al., 2013; Rajapakse et al., 2013; Claybaugh et al., 2014).

Weil viele Diabeteskranke einen Lungenmangel haben, stellen sie sich unnötigerweise einem anderen Gefährdungsfaktor für die befürchteten Begleiter- und Folgekrankheiten des Diabetes mellitus (Robenek H, Pöggeler B, 2014). Das L-Arginin kann in begrenztem Umfang über die übliche Ernährung aufgenommen werden. Für bestehende Erkrankungen wie Gefässerkrankungen und Diabetes mellitus muss ein erhöhter Argininbedarf gedeckt werden.

Dabei haben sich Diätnahrungsmittel in Tablettenform oder in Pulverform mit L-Arginin als wirksam erwiesen. Um die volle Entfaltung der Wirkungen von L-Arginin und NICHT zu erreichen, sollte auf die Verbindung mit Folsäure, Vitaminen B6 und Vitaminen B12 Rücksicht genommen werden (z.B. in "Telcor Arginin plus", frei Haus, Apotheke). Als Co-Faktoren der NEIN-Synthese fördern B-Vitamine nicht nur die Ausschüttung von NEIN aus L-Arginin (Bendall et al., 2014), sie tragen auch entscheidend zur Regulierung und Absenkung des Homocysteingehaltes im Blutsystem bei.

Homozystein ist eine Schwefel enthaltende Fettsäure, die die Freisetzung von Stickstoffmonoxid und Stickstoffmonoxid im Organismus durch unterschiedliche Wirkungsmechanismen reduziert. Um Homocystein im Organismus abbauen zu können, müssen die B-Vitamine in ausreichenden Mengen enthalten sein (Martí-Carvajal et al., 2013).

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