Alterszucker Anzeichen

Age Sugar Zeichen

(Erkennen von Diabetes: Zeichen und Symptome unseres Körpers). Zuckerkrankheitstyp 2: Symptomatik, Therapie und Progression Die mit Abstand am häufigsten auftretende Diabetesform ist der sogenannte Zuckerkrankheitstyp 2 (DM 2). Früher wurde das Präparat als " Erwachsenendiabetes " oder " Erwachsenenzucker " bezeichnet, weil es vor allem bei Älteren zu beobachten ist. Mittlerweile haben aber auch viele junge Menschen mittlerweile die Marke 2, und ihr Marktanteil nimmt zu. Bereits heute ist in Japan und den USA die Häufigkeit von Type 2 bei Heranwachsenden höher als bei Diabetikern mit hohem Alter (DM Type 1).

Anders als bei dieser Variante, bei der Insulin nicht zur Verfügung steht, hat TM 2 zunächst genug von diesem Körperhormon, um den Blutzucker zu regulieren. Auf Insulin (Insulinresistenz) reagieren die Zellen des Körpers jedoch weniger stark. Diese absorbieren weniger Blutzucker, so dass der Zuckerspiegel zunimmt. Das Insulin kann später auch bei der Variante 2 vollständig eliminiert werden.

Neben dem hohen Zuckerspiegel haben sie auch einen hohen Druck, höhere Blutfettwerte und Fettleibigkeit, vor allem am Unterleib. Lange Zeit können keine Symptome auftauchen, aber der Blutzuckerspiegel kann bereits dauerhafte Schäden an den Organen verursachen. Zahlreiche Diabetes-Erkrankungen entstehen durch sekundäre Erkrankungen oder durch Zufall bei Routine-Untersuchungen. Für den Blutzuckerspiegel für TM 2 sind Vorsorgeuntersuchungen besonders nützlich und ratsam: Durch Früherkennung können schwerwiegende Folgekrankheiten verhindert werden.

Außerdem genügen zu Anfang oft Lebensstiländerungen, um den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Danach kommt es gelegentlich schon anderswo zu Klagen, die Folge des Zuckerkrankheit sein können. Schon lange vor der Diagnosestellung kann der Blutzuckeranstieg den Organismus geschädigt haben. Insbesondere die Blutgefäße und Nervensysteme haben einen erhöhten Blutzuckerspiegel.

Das Risiko wird drastisch reduziert und je früher es einsetzt, desto mehr wird es reduziert. Hohe Blutzuckerwerte schädigen viele Körperorgane. Langfristig können Schadensfälle auftreten, die nicht zu beheben sind. Dennoch treten oft lange Zeit keine Beschwerden auf, in dieser Zeit können nur Blutuntersuchungen einen gefährlichen Anstieg des Blutzuckers aufzeigen.

Die Früherkennung und Therapie von Zuckerkrankheiten reduziert das Risiko von Folgekrankheiten deutlich, weshalb regelmäßige präventive Blutzuckermessungen durchgeführt werden sollten. Je nach individueller Situation und Körperveränderung wird die Therapie des Typs 2 stufenweise durchgeführt (siehe "Verlauf, Schwierigkeiten, Besonderheiten"). Zuerst enthält TM 2 im Grunde genug Insulin im Organismus, aber es hat eine schwächere Wirkung.

Auch die Insulinempfindlichkeit der Zielzelle nimmt immer mehr ab. So lange die Pankreas Insulin produziert, können Lebensstiländerungen und Medikationen, die entweder die Produktion von Insulin erhöhen oder die Hormonwirkung erhöhen, hilfreich sein. Nur wenn die Pankreas nicht mehr in der Lage ist, Insulin zu produzieren, ist es notwendig, das Insulin zu erneuern - also Insulin-Präparate zu injizieren.

Besonders ab einem Mindestalter von 45 Jahren (oder früher, wenn andere Faktoren vorliegen ) ist es empfehlenswert, den Zuckerspiegel regelmäßig untersuchen zu lassen. 2. Eine frühzeitige Diagnose und angemessene Therapie kann dauerhafte Schäden vermeiden. Im Spätstadium können die typischen Anzeichen von TM 2 und sekundärbedingte Erkrankungen zu Stoffwechselstörungen fÃ?hren.

Bei einer signifikanten Überschreitung des Grenzwertes kann eine einzige Blutzuckermessung zur Diagnostik ausreichend sein. In Verbindung mit der Zuckerkrankheit treten vier unterschiedliche Blutzuckerspiegel auf, von denen drei vorwiegend zur Diagnostik dienen. Die vierte Zahl, der HbA1c-Wert, gibt einen Mittelwert für den Zuckergehalt des Blutes der Vorwochen an. Es wird meist in der Therapie zur Anpassung des Blutzuckerspiegels eingesetzt, die Messungen können tageszeitunabhängig erfolgen.

Die Gefahr von Folgekrankheiten (z.B. Herzanfall, Schlaganfall) ist ebenfalls bereits gestiegen. So wird das Zuckerkrankheitsrisiko (und das Nebenwirkungsrisiko ) signifikant reduziert. Normalmesswerte: Meßwerte mit Angabe von Zucker (Prädiabetes): Meßwerte für Diabetes: Einige TM Type 2-Texten weisen noch immer auf einen jederzeit ermittelten Blutzucker-Wert von 11,1 mMol/l ( "200 mg/dl") als Beweis für die Zuckerkrankheit hin, besonders wenn die typischen Beschwerden zeitgleich auftreten (häufiges Urinieren, starkes Durstgefühl, unerklärliche Gewichtsabnahme).

Zum einen muss die Therapie den Blutzuckerspiegel so weit reduzieren, dass die Symptome nachlassen, die Lebenssituation der Betroffenen verbessert wird, keine Folgekomplikationen entstehen und das Sekundärkrankheitsrisiko auf ein Mindestmaß reduziert wird. Zugleich ist es wichtig zu vermeiden, dass der Zuckerspiegel zu niedrig und eine gefährliche Hypoglykämie entsteht. Die Blutzuckerwerte können nur in einem bestimmten Bereich variieren.

Experten empfehlen das Training für alle Patientinnen und Patienten des Typs 2. Es gibt umfassende Informationen darüber, was die Krankheit beeinträchtigt, was bei der Heilung zu berücksichtigen ist, welche Irrtümer viele Betroffene machen und wie der Diabetesalltag so leicht wie möglich gemacht werden kann. Für TM Type 2 gilt das Training als unerlässlich, da der Lifestyle eine enorme Bedeutung für die Krankheit und ihre Heilung hat.

Viele Medikamente begünstigen die Insulinbildung oder erhöhen die Insulinwirkung. Bei allen oral einzunehmenden Diabetikern muss der Organismus mindestens etwas mehr Insulin produzieren. Inkretin-Analoga (Inkretin-Mimetika, GLP-1-Rezeptor-Agonisten) werden wie Insulin in das subkutane Fettgewebe injiziert. Diese Stoffe verringern den Blutzuckerspiegel auf verschiedene Weise, unter anderem durch die Verbesserung der Insulinbildung und -aktion.

Die körpereigenen Aminosäuren und Insulinanaloga verdrängen das Eigeninsulin, wenn keines oder viel zu wenig davon produziert werden kann. Dabei wird entweder mit biotechnisch hergestelltem humanem oder tierischem Analoginsulin (in der Regel Schweineinsulin, das sich von humanem in einer Komponente unterscheidet) oder mit Insulinanaloga behandelt. Dazu zählt das auch als Normal- oder Altinsulin bezeichnete chemische Unveränderungsinsulin ohne retardierende Zusatzstoffe, da es das erste bei der Diabetesbehandlung verwendete Insektizid war.

Unglücklicherweise ist es nicht möglich, Insulin mündlich zu nehmen, da die Magensaft das hormonelle System abbaut. Sprays bringen nicht genug Insulin ins Labor. Zur Zeit werden Pulver und Bio-Reaktoren mit Insulin produzierenden Zellkulturen getestet. Der Patient konnte die Bio-Reaktoren in kleinen Behältern als Implantat einnehmen. Alternativ zu Spritzen und Pen gibt es zurzeit Jet-Injektoren, die Insulin unter Zeitdruck durch die Körperhaut drücken.

In vier Schritten wird TM 2 behandelt: Dies ist bei vielen Betroffenen der Fall, sie kommen lange Zeit ohne Medikation aus. Erreicht die geänderte Lebensweise nach drei bis höchstens sechs Monate nicht die angestrebte Wirksamkeit, setzt die zweite Etappe ein: Die Patientinnen erhalten zudem ein antidiabetisches Mittel, in den meisten FÃ?llen den Aktivstoff Metformin. In der zweiten Etappe wird der Medikamenteneinnahme ein Antidiabetikum verabreicht.

Im Regelfall steigt der HbA1c-Wert bei allen Patientinnen und Patienten wieder an, da die Insulin-Produktion der Pankreas im Laufe der Jahre abnimmt. Mundantidiabetika haben eine geringere oder keine Wirkung; die Behandlung muss daher angepaßt oder geändert werden. Die meisten von ihnen beinhalten neben den Metforminen noch einen weiteren aktiven Bestandteil, in einigen Fällen auch Insulin. Als Alternative kann Insulin allein auf der dritten Ebene verwendet werden.

Die vierte Phase konzentriert sich auf die Insulintherapie. Welche Behandlungsmethode zum Einsatz kommt, hängt von den jeweiligen Gegebenheiten ab. Insulin kann auch bei TM 2 ungünstig wirken, weshalb der Einsatz dieser Zubereitungen erst ab der dritten Phase eine wichtige Bedeutung hat. Auch sollten Mediziner die Symptome, die durch sekundäre Erkrankungen hervorgerufen werden können, früh klären.

Zu den Einflüssen zählen Begleitkrankheiten, das Lebensalter, die Intensität der unerwünschten Effekte und die Frage, ob die Zuckerkrankheit bereits Schaden angerichtet hat. Bei einem BMI über 25 wird in der Praxis eine Gewichtsreduktion von 5% bis 10% empfohlen. Der Lebensstil soll den Zuckerspiegel und die generelle gesundheitliche Situation günstig verändern.

Motivation und Disziplin der Patientinnen und Patienten, die sich mehr bewegen, abnehmen und sich gesund ernähren, mindern ihren Blutzuckerspiegel. Mit guten Werten kann die Entstehung von Folgekrankheiten verhindert werden. Bei vielen Patientinnen und Patienten, die eine bessere Lebensweise anstreben, sind keine Arzneimittel erforderlich. Eine Veränderung des Lebensstils trägt wesentlich zum Behandlungserfolg bei. Es ist von Vorteil, wenn die Betroffenen mehr Bewegung in ihren Lebensalltag integrieren und regelmäßig Sport treiben.

Neueinsteiger oder Personen, die eine längere Pause eingelegt haben, sollten einen Facharzt aufsuchen, um festzustellen, was für ihre Kondition geeignet ist. Mediziner empfehlen Raucher mit Zuckerkrankheit unbedingt, mit dem Tabakkonsum aufhören. Wissenswertes über Zuckerkrankheit, Anweisungen und Hilfsmittel zur Veränderung des Lebensgefühls werden durch Schulungskurse vermittelt. Welcher Zuckersatz und welche Lebensmittel wirken sich auf meinen Zuckergehalt aus?

Wann und wie wird der Zuckergehalt am besten gemessen? In ihr lernen die Patientinnen und Patienten die Wichtigkeit des Lebensstils, der individuellen Ernährung und vieler anderer Faktoren für die Erkrankung. Es werden verschiedene Behandlungsmöglichkeiten mit ihren Vor- und Nachteilen diskutiert. Mit der Zeit verändert sich der Zuckerhaushalt, so dass die Insulin-Produktion bei allen Menschen mit zunehmendem Lebensalter abnimmt.

Daher erfordert TM 2 regelmäßige Blutzuckerkontrollen, um festzustellen, ob die derzeitige Therapie ausreichend ist. Als einziger zugelassener Vertreter der Biguanid-Familie ist Metformin die erste Adresse in der Arzneimitteltherapie. Kann damit und durch eine gesunde Lebensweise der angestrebte HbA1c-Wert nicht erreicht werden, wird die Therapie in der Regel mit einer Doppelkombination fortgesetzt.

In diesem Stadium wird manchmal nur mit einem anderen aktiven Bestandteil oder Insulin verwendet. Insulin ist hier die Grundlage, wird aber zum Teil mit anderen aktiven Substanzen (z.B. Methformin, DDP-4-Inhibitoren) gekoppelt. Es gibt unterschiedliche Verfahren für den Gebrauch von Insulin, die davon abhängen, wann der Patient tagsüber einen Blutzuckerspiegel hat.

Beispielsweise ist es nur während der Hauptmahlzeit möglich, kurz wirkendes Insulin zu verabreichen (ergänzende Insulin-Therapie, SIT). In der herkömmlichen Insulin-Therapie (CT) spritzt sich der Patient am Morgen und am Abend eine gewisse Menge an Mischinsulin ein. Bei einer intensivierten herkömmlichen Insulin-Therapie (ICT) handelt es sich in der Regel um eine Abendspritze mit lang wirksamem Insulin für die Erstversorgung.

Zusätzlich verabreicht der Patient zu den Speisen eine angemessene Dosis kurzwirksames Inulin. Es gibt keine Heilung für Zuckerkrankheit. Im unbehandelten Zustand führt die Krankheit zu schweren Schädigungen vieler Organe, die nicht umkehrbar sind. Das Risiko schwerwiegender Konsequenzen nimmt zu, je größer der Blutzuckerspiegel und je größer der Blutzuckerspiegel ist, desto mehr Organe sind betroffen.

Aber auch eine starke Hypoglykämie kann zu einer Schädigung des Körpers beitragen. Dementsprechend ist das Krankheitsrisiko am geringsten, wenn Zucker sehr frühzeitig entdeckt wird und der Zuckerspiegel während der Therapie immer optimiert wird. Anfänglich reagiert die Körperzelle noch auf Insulin, aber sie ist geschwächt (Insulinresistenz). Zunächst wird der Insulin-Gehalt bei Patientinnen mit TS 2 gesteigert.

Der Anstieg ist jedoch nicht ausreichend, um den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren, da die Zelle zunehmend insulinunempfindlich wird. Im Laufe der Zeit führen sie meist dazu, dass sie kein eigenes lnsulin mehr produzieren können. Hinzu kommt ein völliger Mangel an insulin, die Patientinnen müssen nun das hormonelle Mittel durch eine Insulinbehandlung auswechseln. Bei der Behandlung von Erkrankungen des DM-Typs 2 stehen sekundäre Erkrankungen im Mittelpunkt.

Insbesondere die Blutgefäße werden durch den Blutzucker geschädigt, was das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen erhöht. Bei vielen Patientinnen und Patienten treten andere Faktoren wie Fettleibigkeit, Bewegungsarmut, Bluthochdruck, vermehrte Blutfette und vermehrte Gerinnung auf. Rund drei von vier Patientinnen mit TM 2 versterben an Krankheiten wie Herzanfall und Hirnschlag.

Dies erhöht das Risiko einer akuten Hypoglykämie, die das Risiko einer Demenz erhöht und auch zu lebensbedrohlichen Krisensituationen führen kann. Jüngsten Untersuchungen zufolge lagen die Lebenserwartungen von 50-jährigen Patientinnen und Patienten manchmal nur etwa sechs Jahre und die von 60-jährigen etwa viereinhalb Jahre unter denen ihrer Altersgenossen in der Gesamtbevölkerung.

Besonders häufig sind sie bei Insulininjektionen. Falls Ihr Organismus an hohe Blutzuckerwerte von nur 5,6 mmol/l (100 mg/dl) gewöhnt ist, kann dies zu Hypoglykämie-Symptomen führen. Anderen Patientinnen und Patienten werden niedrigere Blutzuckerwerte angezeigt, wenn ihr Zuckergehalt auf 2,2 mmol/l (40 mg/dl) oder darunter abfällt. Diese Zeichen können von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein.

Schwere Erkrankungen können das Herzrhythmusstoßrisiko, den plötzlichen Tod des Herzens, demenzähnliche Zustände und andere Erkrankungen auslösen. Es geht darum, den Organismus rasch mit den fehlende Kohlenhydraten zu versorgen. Als Alternative gibt es Gels mit Dextrose. Pflegebedürftige, die zu Hypoglykämie neigen, sollten Glukose oder ähnliches tragen. Bei Nichtverfügbarkeit sollten Sie und andere Personen umgehend einen Notfallarzt rufen.

Ist dies nicht möglich oder wird erwartet, dass bis zum Arzt viel Zeit verstreicht, ist die Variante ein Notfall- oder Spritzenset mit Glucagon. Verwandte oder andere Personen können dann das Glucagon in das subkutane Fettgewebe des Erkrankten injizieren, was ebenfalls den Blutzuckerwert erhöht. Pflegebedürftige, die zu schwerer Hypoglykämie neigen, sollten bei Ausflügen oder bei der Teilnahme am Straßenverkehr Vorsichtsmaßnahmen einhalten.

Hierzu gehören die Messung und ggf. Anpassung des Blutzuckers vor Arbeitsbeginn, die häufigere Messung des Blutzuckers während der Arbeit und das Tragen von Glukose o.ä., um den Blutzuckerspiegel schnell auf ein geeignetes Niveau anzuheben. Bei einem Blutzuckeranstieg (Hyperglykämie) führt TM 2 in der Regel zu einer hypermolaren Endgleisung.

Der Blutzuckerspiegel muss schnell gesenkt werden, was normalerweise bei Insulin der Fall ist. Wenn es Anzeichen für eine akute Hypoglykämie gibt, ist es empfehlenswert, zu früher als zu später medizinische Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Erst mit Verspätung kommen viele Patienten in Therapie. Zu den typischen Anzeichen gehören ein deutlich erhöhter Blutdurst (Polydipsie), Trockenschleimhäute (z.B. Mundtrockenheit ), erhöhtes Urinieren (Polyurie), Schwachheit, Uebelkeit, Abdominalschmerzen, Brechreiz, Erbrechen sowie Herzklopfen, Blutdruckabfall und Bewusstlosigkeit bis zum Bewusstsein.

Im hypermolaren Coma erhöht sich der Zuckerspiegel massiv, die Blutzuckerwerte liegen teilweise über 55,5 mmol/l (1000 mg/dl). Es ist bei TM 1 recht verbreitet und in einigen Fällen auch das erste Anzeichen der Krankheit. Bei vielen Patientinnen und Patienten treten Brechreiz, starke Magenschmerzen, Brechreiz und ein ausgeprägtes Durstempfinden auf. Zu den Anzeichen können Brechreiz, Magenschmerzen, Erbrechen, Ruhelosigkeit, Ermüdung und Kurzatmigkeit gehören.

Infektiöse Erkrankungen (z.B. Lungenentzündung) gehören zu den häufigste Ursachen dieser Stoffwechselausreißer, da sie den Insulinbedarf anheben. Ähnlich können zu geringe Dosen von Insulin oder anderen Antidiabetikern den Blutzuckerspiegel dramatisch anheben. Das gleiche kann passieren, wenn die oralen Diabetesmedikamente ihre Wirksamkeit einbüßen. Folgekrankheiten kommen bei einem TS-2 vor.

Da sie sich aufgrund eines lang zeitig erhöhten Blutzuckerspiegels weiterentwickeln und permanent persistieren, werden sekundäre Erkrankungen manchmal auch als Langzeitkomplikationen bezeichnet. Sie werden durch Schädigungen durch erhöhten Zuckergehalt in kleinen (Mikroangiopathie) und großen Blutgefäßen (Makroangiopathie) verursacht. Infolgedessen neigen Blutgerinnsel, die die Blutgefäße zusetzen können (Thrombose), dazu, das Herzinfarktrisiko zu erhöhen.

Oftmals werden auch die Nieren geschädigt (Neuropathie). Wer seinen Zucker regelmäßig kontrolliert und im vorgeschriebenen Rahmen hält, beugt Folgekrankheiten vor. Hoher Blutdruck und andere kardiovaskuläre Erkrankungen wie z. B. Tabakkonsum oder erhöhter Blutfettspiegel erhöhen das sekundäre Krankheitsrisiko und deren rasche Progression. Eine gesunde Lebensweise, der Zigarettenverzicht und die Mäßigung im Umgang mit Alkoholika verhindert, dass sich sekundäre Krankheiten verschlechtern oder gar verbessern.

Herz-Kreislauferkrankungen sind die häufigste Todesursache bei Menschen mit Diabetiker. Ungefähr die Haelfte aller Menschen mit Zuckerkrankheit sterben an einem Herzanfall, das Erkrankungsrisiko ist im Durchschnitt vier- bis fuenfmal so hoch wie das der Bevoelkerung. Bei vielen Menschen mit Zuckerkrankheit werden diese Beschwerden aufgrund von Nervenschäden nicht wahrgenommen. Hierdurch wird die professionelle Therapie hinausgezögert und das Todesrisiko erhöht.

Schädigungen der Schlagadern, die das Hirn mit Sauerstoff angereichertem Blutzufuhrmaterial beliefern, und eine verstärkte Tendenz zur Blutgerinnselbildung erhöhen die Gefahr von Bottlenecks und Totalverlust des Blutflusses. Bei Diabetikern besteht ein signifikant höheres Schlaganfallrisiko, bei dem Gehirnzellen an den Folgen eines Sauerstoffmangels untergehen. Der hohe Zuckergehalt im Körper löst unterschiedliche Prozesse aus, unter denen die Nervosität leidet.

Reizungen wie Berührung, Fieber und Schmerz sind weniger spürbar, und viele Patienten haben auch ein Kribbelgefühl. Der Schaden kann daher viele verschiedene Aufgaben beeinträchtigen. Am häufigsten ist die Zuckerkrankheit der Auslöser: Rund ein Drittel aller Blindheit wird durch Zuckerkrankheit verursacht. Laser-Methoden sind für die Therapie der Retinopathie verfügbar.

Gefäßschäden an den Blutgefäßen der Niere, verursacht durch Zuckerkrankheit (diabetische Nephropathie), führt zu einer Verminderung ihrer Filtrationsleistung (Niereninsuffizienz). Zuckerkrankheit ist der Hauptgrund für eine Amputation! Beinahe immer verliert der Patient einen Teil seiner Füße durch das Syndrom des Zuckers. Im Sexualleben können Nervosität, Hormone und Blutgefäße zusammenspielen, wobei Zuckerkrankheit diese Interaktion stark unterbrechen kann. Bei Männern mit Zuckerkrankheit ist die Erektionsstörung zwei- bis dreifach häufiger als bei gesunden Männern.

Bei vielen Betroffenen ist die Diagnostik von Zuckerkrankheit ein Erschütterung. In manchen Fällen genügt dies, um die Lebensfreude der Betroffenen deutlich zu reduzieren. Aber vor allem, wenn sekundäre Erkrankungen die Qualität des Lebens ernsthaft beeinträchtigen, leiden einige Menschen mit Zuckerkrankheit an einer Depression. Im Regelfall wird dann auch die physikalische Therapie vernachlässigt. Selbst Verwandte, die der Meinung sind, dass der Patient melancholisch wird, sollten ihn ermutigen, professionelle Hilfe zu suchen.

Sind beide Elternteile an der Krankheit des Typs 2 krank, erhöht sich das Krankheitsrisiko ihrer Nachkommen auf 80%. Gemeinsam mit einem erhöhten Blutzuckerspiegel und Bauchfettleibigkeit sind sie das Stoffwechselsyndrom, bei dem sich die Einzelerkrankungen wechselseitig verstärkend auswirken. Bewegungsarmut begünstigt die Entwicklung von Fettleibigkeit und hat auch zur Konsequenz, dass die Muskelzelle weniger auf Insulin reagiert.

Bei Kindern von Kindern mit Diabetes mellitus 2 besteht ein 50%iges Erkrankungsrisiko. Allerdings kann man das Altern nicht verhindern, denn mit den Jahren nehmen sowohl die Insulinempfindlichkeit der Zelle als auch die körpereigene Insulinbildung auf natürliche Weise ab. Aus diesem Grund erhöht sich das Entwicklungsrisiko von TM 2 mit zunehmendem Lebensalter.

Stoffwechselsyndrom besteht aus erhöhtem Blutzuckerspiegel, hohem Blutdruck, Fettstoffwechselstörungen (erhöhte Blutfette) und abdominaler Fettleibigkeit. Die Wahrscheinlichkeit, einen voll entwickelten Zucker zu entwickeln, ist mehr als fünfmal höher als bei Menschen ohne Metabolismus. Sie ist eine Form der Vorläufer für TM 2 und steigert auch das Infektionsrisiko für Folgekrankheiten und schwere Progressionen.

Ungeachtet dessen sinkt die Insulinempfindlichkeit der Muskelzelle und die Gefahr von Stoffwechselerkrankungen erhöht sich. Die lokale Anwendung auf der Außenhaut erhöht das Gesundheitsrisiko nicht. Beim weiblichen Geschlecht erhöht sich das Risikopotenzial zudem durch einen früheren Gestationsdiabetes und ein Baby mit einem Geburtengewicht von über 4000g. Dickleber ( "Fettleber", z.B. durch Alkoholismus) und Zigarettenrauchen vergrössern ebenfalls das Gesundheitsrisiko.

Nach Schätzungen der Schweizerischen Diabetesgesellschaft leiden in der Schweiz rund 500'000 Menschen an Zuckerkrankheit, davon 450'000 an der Form von Zuckerkrankheit des Typs 2. Der Anteil von Erkrankten steigt seit Jahren. Nach Angaben der International Diabetes Federation IDF leiden 8 von 100 Menschen auf der ganzen Welt an einer Erkrankung. Zur Verringerung des Risikos der Entwicklung von TM 2 können einige der oben angeführten Faktoren gemildert werden.

Nur so können zwei von drei Patientinnen ihren Blutzuckerspiegel stabilisieren. Es ist auch empfehlenswert, die wichtigen Werte des Blutes regelmäßig zu bestimmen - die Blutzuckerwerte, den Druck und die Blutlipide. Der persönliche Gesundheitscoach kümmert sich jeden Tag um Diabetiker - schließlich ist die Krankheit alles andere als eine Selbstverständlichkeit.

Mehr zum Thema