Ab welchem Wert ist man Unterzuckert

Bei welchem Wert ist Hypoglykämie?

Wie hoch der genaue Wert ist, ist von Person zu Person unterschiedlich. Es wird zwischen schwerer und leichter Hypoglykämie unterschieden. Die Blutzuckerwerte sinken und die unangenehmen Symptome treten auf. Dies ist der beste Weg, um den Blutzuckerspiegel konstant zu halten. Eine neonatale Hypoglykämie kann nicht verhindert werden.

Hypoglykämie von welchem Wert? Schwangerschaftsforum

Hallo, ein ganz gewöhnlicher Blutzuckerspiegel ist 5,5-8,5. Sie sind also unterzuckert, wenn Sie 3,5 und mehr haben. Niedrige Blutzuckerwerte unter 50 mg/dl (2,8 mmol/l) werden im Allgemeinen als Hypoglykämie bezeichnet. Diejenigen, die sehr gut angepasst sind, werden also viel später Hypoglykämiezeichen wahrnehmen als diejenigen, die sehr schlecht angepasst sind (z.B. bei Werten über 160 mg/dl oder 8,9 mmol/l).

Zuckerkrankheit tritt auf, wenn der am Morgen ermittelte Zuckergehalt (Fasten - ohne vorhergehende Nahrungsaufnahme) über 126 mg/dl im Blutplasma ist. Doch schon vor der Überschreitung des Blutzuckerspiegels kommt es zu Änderungen im Organismus, die auf eine Zuckerkrankheit hinweisen und bereits zu Gefässschäden führen (Blutzucker nach großen Zuckermahlzeiten über 200 mg/dl oder 11 mmol/l). In der Regel ist kein Kristallzucker im Harn.

Ist der Zuckerspiegel im Körper zu hoch, können die Nieren den Blutzucker nicht mehr aus dem Harn zurück ins Körperinnere transportieren, weshalb der Blutzucker über den Harn abgesondert wird. Richtwerte (z.B. 125 mg/dl oder 7 mmol/l am Morgen oder über 180 mg/dl oder 10 mmol/l nach dem Essen) sind immer ernst zu nehmen und weisen auf Diabetes hin.

Was ist die Ursache der neonatalen Unterzuckerung?

Unter Unterzuckerungen nach der Entbindung (neonatale Hypoglykämie) versteht man, wenn der Zuckergehalt des Säuglings auf 35 mg pro dl abfällt. Die Glukose im Schnurblut beträgt etwa 70 v. H. des Mutterblutes. Dieser Wert fällt nach der Entbindung zunächst auf etwa 50 bis 60 mg/dl und erhöht sich ab dem dritten Tag wieder.

Wie häufig eine postnatale Unterzuckerung vorliegt, ist abhängig vom Gewicht der Entbindung und dem allgemeinen Zustand des Kindes. Die Unterzuckerung liegt bei gesunder Neugeborener bei zwei bis vier Prozentpunkten, bei Frühbabys bei fünf bis zehn Prozentpunkten und bei Säuglingen mit mangelnder Versorgung und Mehrlingsgeburten mit einem reduzierten Zuwachs von bis zu 20 prozentual.

Was ist die Ursache der neonatalen Unterzuckerung? Für einen Rückgang des Blutzuckers bei einem Säugling gibt es mehrere möglichkeiten. Zunächst wird jedoch zwischen zwei grundlegenden Mechaniken unterschieden: Auf der einen Seite der gestiegene Glukoseverbrauch nach der Entbindung und auf der anderen Seite die fehlende Glukoseaufnahme. Mehr Glukoseverbrauch wird unter anderem durch Diabetes bei der Frau, erhöhtem Sauerstoffverbrauch oder Blutunterkühlung beim Kind oder bei Säuglingen mit einem Mangel an Nährstoffen hervorgerufen.

Hypoglykämien aufgrund mangelnder Glukoseaufnahme können durch verspäteten Beginn der Fütterung, Mangel an Glykose-Reserven, Funktionsstörungen der Plazentas oder Momente von Stress während der Entbindung verursacht werden. Was sind die Symptome einer Blutunterzuckerung nach der Entbindung? Unterzuckerungen nach der Entbindung verursachen kaum deutliche Symptome, d.h. die Krankheit ist in der Regel nicht auffällig.

Das betroffene Neugeborene kann in einigen FÃ?llen unklare Zeichen wie Zittern, Rastlosigkeit oder AnfÃ?lle erfahren. Auf welche Weise wird die neugeborene Unterfunktion diagnostiziert? Die neugeborene Unterzuckerung tritt kaum durch präzise Symptomatik auf, daher wird der geringe Blutzuckerwert bei Risikofaktoren wie Frühgeborenen und Säuglingen von Frauen mit Zuckerkrankheit in der Regel präventiv gesteuert.

In der ersten Stunden nach der Entbindung wird dem erkrankten Kind eine Blutabnahme vorgenommen und der Glucosegehalt überprüft. Was ist die Behandlung der neonatalen Unterzuckerungen? Im Falle einer Blutzuckermangel nach der Entbindung ist es notwendig, zunächst den Zuckerspiegel zu senken. Danach wird kontinuierlich eine 10-prozentige Injektion mit einer Dosierung von 0,3 g pro kg des Körpergewichts und pro Std. verabreicht.

Bei nicht stabilisierbarem und niedrigem Zuckergehalt (anhaltende Hypoglykämie) wird das Baby mit dem Glucagon des Hormons Glucagon therapiert, das die Glukosesekretion der Haut stimuliert. Die Glucoseinfusion wird nach einer solchen Anwendung so lange fortgesetzt, bis sich der Blutzuckerwert normalisiert hat. Während dieser Zeit wird der Blutzuckerwert des Kindes regelmässig kontrolliert.

Was ist der Ablauf einer Blutunterzuckerung nach der Entbindung? Bei einem Neugeborenen mit Unterzuckerungen fällt der Blutzuckerwert 24 bis 72 Std. nach der Entbindung auf einen kritischen Wert ab. Neonatale Hypoglykämien ohne Symptome können zu dauerhaften Gehirnschäden führen. Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung von Hypoglykämien kann eine dauerhafte Schädigung des Gehirns verhindern.

Bei neonataler Unterzuckerung kann es zu einer Abnahme des Blutkalziums (Hypokalzämie) kommen. Deshalb sollte bei bekannter Blutzuckermangel der Elektrolytgehalt des Kindes regelmässig überprüft werden. Ist eine neonatale Unterzuckerung zu verhindern? Eine neonatale Unterzuckerung kann nicht verhindert werden. Allerdings sollte bei Hochrisikokindern der Blutzuckerwert von der ersten vollen Stunde an überprüft werden, um früh zu reagieren, wenn der Blutzuckerwert unter 30 mg/dl fällt, um so einen dauerhaften Schaden zu verhindern.

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