5 dm Schein

Fahrausweis 5 dm

Die D-Mark - Ökonomie - Soziales Diese wurden jedoch in den frühen 1960er Jahren zurückgezogen, weil die 1957 gegrÃ?ndete Bank an der Ausgabe eigener Geldscheine Interesse hatte. Vorne auf dem 5-DM-Schein steht eine venezianische Frau nach einem Bild von Albrecht Dürer, hinten ein Bild aus Eichenblättern - nach Angaben der Nationalbank symbolisiert dies die "deutsche Natur".

Auf den Vorderseiten der Geldscheine zeigte die Nationalbank Portraits alter Gemälde, auf der Rückwand traditioneller Zeichen oder historischer Gebäude. Das " Porträt eines Jünglings " ist auf der Frontseite des 10-DM-Scheins zu erkennen. Frühere Untersuchungen haben ergeben, dass es von Albrecht Dürer kommt; jüngere bevorzugen Lucas Cranach den älteren. Auf dem Rücken der Note befindet sich das Segel-Schulschiff Gorch Fock, das den "deutschen Kosmopolitismus" verkörpert.

Auf dem 20 DM-Schein ist Elsbeth Tucher, eine berühmte Kauffrau aus Nürnberg, zu erkennen. Als Vorbild diente auch hier ein Bild von Albrecht Dürer. Der Rücken ist mit Clarinette und Geige verziert und symbolisiert die "Welt der deutschsprachigen Musik". Der 50-DM-Schein ist einem Bild eines Mannes mit einem Mann und dessen Sohn nachempfunden, vermutlich von Barthel Beham um 1525.

Hinten steht der Lübecker Holzstentor, der nach Angaben der Bank den "deutschen Bürgerstolz" ausmacht. Der 100-DM-Schein zeigt den Kosmografen Sebastian Münster (1488-1552) nach einem Bild von Christoph Amberger - auf der Rückwand des blau leuchtenden Bundesadlers, der das "Staatsbewusstsein der Deutschen" versinnbildlicht.

Der 500-DM-Schein ist mit einem Portrait nach dem Bild "Porträt eines Beardless Man" von Hans Maler zu Schwaz verziert. Im Hintergrund die auf einem schroffen Fels auf dem Schloss Eltz in Rheinland-Pfalz thront - ein Sinnbild der "deutschen Ritterlichkeit". Der 1000-DM-Schein zeigt wahrscheinlich ein Portrait des Kanonikers von Magdeburg und Helleberstadt, Dr. Johannes Scheyring, nach einem Bild von Lucas Cranach dem Alten.

Hinten ist deutlich der Limburger Münster zu erkennen, der nach Angaben der Bundesbank "romanische Architektur" ist. Mit den neuen Notizen wurde darauf geachtet, dass sie viele Sicherheitselemente tragen - und dass ebenso viele Damen wie Herren dargestellt werden. Der 5-DM-Schein zeigt die Autorin Bettina von Arnim (1785-1859), im Bildhintergrund das Gut Wiepersdorf, wo sie drei Jahre lang lebte, und Blicke auf Berlin, wo sie den Großteil ihres Lebens verbracht hat.

Hinten: das Brandenburger Tor. Was? Das 10 -DM-Zertifikat zeigt den berühmten Mathematikern, Astronomen, Physiker und Vermessungsexperten Carl Friedrich Gauss (1777-1855). Dahinter stehen Bauten der geschichtsträchtigen Göttin, in denen er als Lehrer wirkte. Der Rücken ist mit einem Sextanten verziert, wie er von Gauss gemessen wurde. Man kann im Bildhintergrund einen Teil der Hansestadt Meersburg erkennen, wo sie eine Weile lebte und letztendlich verstarb.

Hinten sind eine Feder und eine Buche: Barockarchitekt von 1687-1753 schmückt den 50-DM-Schein. Dahinter stehen Bauten in Würzburg, wo er lange Zeit wirkte. In der Rückansicht sieht man das Treppenhaus der würzburgischen Wohnanlage sowie die Stiftskirche Neresheim - Neumann war für die Planungen beider Häuser zuständig.

Dahinter verbergen sich Bauten in Leipzig, wo die Ehefrau des Dichters Robert Schumann zur Welt kam. Hinten ein Flügel sowie das Hoch'sche Conservatorium in Frankfurt, wo Clara Schumann 14 Jahre lang unterrichtet hat. Dahinter stehen die historischen Bauten der Hansestadt Frankfurt am Main sowie ein molekulares Modell von Salvarsan, der von ihm entwickelte Syphilis-Kur.

Hinten: ein von Paul Ehrlich oft verwendetes Mikrofon. Das Portrait schmückt die Front der 500-DM-Note. Dahinter: Gebäude des geschichtsträchtigen Nürnberg, wo sie eine Weile wohnte, bevor sie in die Niederlande zog und später zu einer 2-jährigen Recherchereise nach Suriname anreiste. Um ihr Arbeitsfeld zu illustrieren, befindet sich auf dem Rücken ein Pusteblume, auf dem eine Gleiskette und ein Schmetterling sitzend.

Die wertvollste Note der vergangenen D-Mark Serie wird von den Gebrüdern Wilhelm (1786-1859) und Jacob Grimm (1785-1863), Sprachwissenschaftlern und Sammlern des deutschsprachigen und kulturellen Erbes, verziert. Dahinter liegen Stadtteile von Kassel, in denen sie lange Zeit gelebt haben. Hinten befindet sich das "Deutsche Wörterbuch", das von den Gebrüdern zwar angefangen, aber erst lange nach ihrem Tode (1960) fertiggestellt wurde.

Ebenfalls zu besichtigen ist die Royal Library in Berlin, einer der Arbeitsstätten des Grimm.

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